Formel 1 2012

— 01.12.2012

Chance auf Comeback des Grand Prix von Österreich?

Sebastian Vettel würde es gern sehen, wenn die Formel 1 nach Spielberg zurückkehrt - Helmut Marko sieht Stolpersteine, will aber auch nichts ausschließen





Am 18. Mai 2003 gastierte die Formel 1 zum bisher letzten Mal in Österreich. Ferrari-Pilot Michael Schumacher holte sich auf dem A1-Ring nahe Spielberg auf dem Weg zum sechsten seiner sieben WM-Titel den Sieg. Anschließend kehrte die Königsklasse der Steiermark den Rücken und der A1-Ring, der sieben Jahre zuvor von Hermann Tilke auf dem Gelände des legendären Österreichrings aufgebaut wurde und Teile der alten Strecke enthielt, wurde abgerissen.

Im Jahr 2008 ließ Red-Bull-Besitzer Dietrich Mateschitz den Verlauf des A1-Rings in identischer Form wiederherrichten und nannte den Kurs Red-Bull-Ring. Während die DTM seither die namhafteste Rennserie ist, welche auf der 4,3 Kilometer langen Strecke gastiert, macht die Formel 1 einen Bogen um Spielberg.

Auch für die Zukunft stehen die Chancen für ein Comeback des Grand Prix von Österreich eher schlecht, wenngleich der Wunsch danach sehr wohl besteht. "Wir hatten mal bei der Einweihung die Chance, dort mit einem Formel-1-Auto zu fahren", sagt Sebastian Vettel und findet: "Die Strecke ist absolut tauglich."

Marko sieht schwarz

"Warum wir dort nicht mehr fahren, weiß ich jetzt nicht", so der Red-Bull-Pilot, der sogleich hinterher schiebt "Warum nicht in der Zukunft?" Der amtierende Formel-1-Weltmeister jedenfalls würde es sich wünschen, dass er auf dem Red-Bull-Ring einmal mehr als nur Showrunden drehen kann: "Absolut, das wäre ja dann praktisch unser Heim-Grand-Prix."

Red-Bull-Motorsportberater Helmut Marko erteilt Vettel indirekt eine Absage, indem er sagt: "Wir haben eine der tollsten Rennstrecken. Momentan ist es aber ganz einfach so, dass die Weltwirtschaft in Asien und in Südamerika boomt. Es sind halt einfach Kosten und Antrittsgelder in Höhe von 20 bis 30 Millionen Dollar zu bezahlen. Da ist die Frage, von woher soll das kommen?"

Gänzlich ausschließen will der 69-Jährige die Option eines Formel-1-Comebacks in Spielberg dann aber doch nicht. "Man soll niemals nie sagen bei Mateschitz. Schauen wir mal, wie sich das dort entwickelt", so Marko.

Fotoquelle: Red Bull/GEPA



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