Kein Weltmeister, aber ein Rennsieger: Mark Webber wartet noch auf den Titel

Formel 1 2012

— 02.12.2012

Hart, aber fair: Wie Webber in Erinnerung bleiben will

Mark Webber glaubt, den Formel-1-Fans auch ohne WM-Titel in Erinnerung zu bleiben - 2013 neue Chance neben Weltmeister Sebastian Vettel



Sebastian Vettel holte bei Red Bull zwischen 2010 und 2012 dreimal in Folge den WM-Titel. Und sein Teamkollege Mark Webber? Der Australier sah die Saison-Zielflagge in den vergangenen Jahren stets hinter Vettel - zweimal auf dem dritten Platz und einmal auf Rang sechs. Und selbst wenn es ihm auch in Zukunft nicht gelingen sollte, ganz nach vorn zu fahren - Webber wre mit sich vllig im Reinen.

Im Gesprch mit 'F1 Racing' denkt der Red-Bull-Pilot zumindest ganz konkret darber nach, wie er bei den Fans in Erinnerung bleiben wrde, falls er seine Karriere ohne WM-Titelgewinn beenden sollte. "Als jemand, der hart, aber fair gefahren ist", meint Webber. Er sei immer ehrlich zu Werke gegangen, sich selbst stets treu geblieben und habe sich groe Mhe gegeben, seine starken Rivalen zu schlagen.

"Ich denke, man wird sich an meine Siege erinnern. Es gab einige besondere Siege. Und diese waren sehr zufriedenstellend fr mich", sagt Webber, der seinen ersten Formel-1-Erfolg vom Nrburgring 2009 als seinen vielleicht besten Triumph nennt. "Das war der Augenblick, in dem ich es geschafft hatte. Noch dazu, wo man mir doch eine Durchfahrtsstrafe aufgebrummt hatte", erklrt der Australier.

"Monaco 2012 sticht ebenfalls hervor. Denn wir hatten dort nicht das strkste Auto", meint Webber. Er fhle sich - trotz des direkten Vergleichs, der fr Vettel spricht - brigens nicht als Nummer zwei bei Red Bull. "Als Team hatten wir einen unglaublichen Lauf und mit beiden Fahrern einige Erfolge. Natrlich mit dem etwas besseren Ende fr Sebastian, denn er holte die WM-Titel", sagt Webber.

"2010 ging es aber sehr eng zwischen uns zu. Das htte so oder so ausgehen knnen. Ich fhle mich wohl im Team. Ich wrde nicht noch ein weiteres Jahr bei ihnen bleiben, wenn ich das Gefhl htte, keine faire Chance zu bekommen", betont er. "Es ist eine schwierige Frage, um sie vollstndig zu beantworten und das komplette Bild darzustellen, das sich mir bietet. Ich bin hier aber zufrieden."

Fotoquelle: xpbimages.com

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