Formel 1 2012

— 14.12.2012

Webber verschwendet keine Gedanken an Rücktritt

Obwohl es für Mark Webber in den letzten Jahren nicht nach Wunsch lief, will sich der Red-Bull-Pilot nicht geschlagen geben - Rücktritt ist für ihn derzeit kein Thema





Obwohl Mark Webber nach Michael Schumachers Rücktritt mit seinen 36 Jahren der aktuell älteste Pilot im Fahrerfeld der Formel 1 ist hegt er noch keinerlei Gedanken, der Königsklasse des Motorsports in absehbarer Zeit den Rücken zu kehren. Der Australier ist der Auffassung, dass sein Alter eher eine untergeordnete Rolle spielt. Viel wichtiger seien laut ihm die Leistungen auf der Strecke.

In dieser Hinsicht stand Webber in den vergangenen Saisons jedoch stets im Schatten seines übermächtigen Teamkollegen Sebastian Vettel: Während der Deutsche zwischen 2010 und 2012 drei Mal in Folge den Fahrertitel einfahren konnte, beendete Webber die Saison 2010 und 2011 auf dem dritten, die abgelaufene Saison 2012 gar nur auf dem sechsten Gesamtrang. Bislang gelang es Webber trotz einiger Siege nicht, sich dauerhaft aus dem Schatten Vettels zu bewegen.

"Ich befinde mich nicht am Anfang meiner Karriere, sondern bewege mich eher auf das Ende zu", so Webber, der 2002 für Minardi sein Formel-1-Debüt gab und anschließend für Jaguar und Williams fuhr, im Gespräch mit 'Autosport'. Obwohl der Mann aus Queanbeyan im Bundesstaat New South Wales in den letzten Jahren über ein Weltmeister-Auto verfügte, blieb er häufig hinter den Erwartungen und legte Leistungen an den Tag, die oftmals an Konstanz vermissen ließen.

Das soll sich im neuen Jahr ändern: "Mein Ziel ist jetzt, in einer Saison alles hinzubekommen", lautet der Vorsatz Webbers, dessen Vertrag bei Red Bull noch bis Ende 2013 gültig ist. "Ich habe um WM-Titel gekämpft und konnte in den vergangenen Jahren sehr schöne und spezielle Erfahrungen sammeln."

Aufgrund seines nach wie vor bestehenden Erfolgshungers sieht Webber die Zeit für einen Rücktritt noch nicht gekommen: "Man muss ehrlich zu sich sein und sich sagen 'Schau, jetzt ist es an der Zeit, aufzuhören' Aber ich denke, dass es in meinem Fall noch nicht so weit ist. Ehe ich nicht zu dem Punkt gekommen bin, wo ich merke, dass ich nichtmehr das Beste aus mir herausholen kann, werde ich mein Bestes geben", sagt Webber entschlossen.

Fotoquelle: xpbimages.com

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