Formel 1 2012

— 15.12.2012

Webber: Erst fehlte Glück, dann kam Pech dazu

Mark Webber glaubt, dass die Resultate der zweiten Saisonhälfte nicht seine Leistungen widerspiegeln - Fahrzeugentwicklung kein Vorteil für Vettel





Zur Saisonhalbzeit war die Welt bei Mark Webber noch in Ordnung. Nach seinem Sieg in Silverstone war der Red-Bull-Pilot Verfolger Nummer eins des WM-Führenden Fernando Alonso und hatte 16 Punkte Vorsprung auf seinen Teamkollegen Sebastian Vettel. Selbst nach dem Grand Prix von Italien lag Webber nur acht Punkte hinter Vettel zurück. Doch dann setzte dieser ab Singapur zu seiner Siegesserie an, und am Ende der Saison trennten die beiden Teamkollegen ganze 102 WM-Punkte.

Während das Update des RB8 in Singapur bei Vettel geradezu zu einer Leistungsexplosion führte, konnte Webber in der Schlussphase der Saison nur selten glänzen. Der Australier denkt jedoch nicht, dass die Weiterentwicklung des Red Bull in erster Linie seinem Teamkollegen entgegen kam: "Nicht wirklich, nein", antwortet Webber gegenüber 'ESPN' auf eine entsprechende Frage.

Auch persönlich hat sich der Australier, von zwei Ausnahmen abgesehen, nur wenig vorzuwerfen: "Singapur und Hockenheim waren in diesem Jahr die Orte, an denen ich meine schwächste Leistung abgeliefert habe", so Webber. Doch nicht nur er alleine habe Fehler gemacht: "In Singapur haben wir uns darüber hinaus bei der Strategie einen groben Schnitzer erlaubt, was zusätzlich Salz in die Wunde gestreut hat."

Dort durchkreuzte eine Safetycar-Phase Webbers Strategie, zudem erhielt er eine nachträgliche Zeitstrafe von 20 Sekunden, nachdem der Kamui Kobayashi unter Auslassen einer Schikane überholt hatte. Es folgten dann jedoch einige stärkere Leistungen: "In Suzuka war ich sehr stark, dort standen Seb und ich in der ersten Startreihe. Auch in Südkorea und Indien war ich stark", sagt Webber.

Doch nicht immer war der 36-Jährige in der Lage, diese Leistungen in entsprechende Resultate umzusetzen, was nicht immer an ihm lag: "Es gab die Lichtmaschine, es gab Grosjean", spricht Webber den Ausfall in Austin sowie den unverschuldeten Unfall in der ersten Kurve von Suzuka an. "Es war, als ließt man ein halbes Brötchen fallen, und es landet immer auf der Seite mit der Butter", klagt der Australier. "So läuft es manchmal."

Fotoquelle: xpbimages.com



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