Jean Alesi ging von 1989 bis 2001 in der Formel 1 an den Start

Formel 1 2012

— 19.12.2012

Alesi sagt "Au revoir": Rücktritt vom Rennsport

Ex-Formel-1-Pilot Jean Alesi hat seinen Rücktritt vom aktiven Motorsport bekanntgegeben - Letzter Auftritt als Fahrer endete mit einer Enttäuschung



Jean Alesi hängt seinen Rennfahrerhelm endgültig an den Nagel. Nach 13 Jahren Formel 1, fünf Jahren DTM, zwei Starts bei den 24 Stunden von Le Mans und einem Start bei den 500 Meilen von Indianapolis geht die Karriere des auf Sizilien geborenen Franzosen zu Ende. "Ich höre auf", diktierte Alesi im Rahmen der Feierlichkeiten zum 60-jährigen Bestehen des französischen Automobilverbands FFSA am Dienstag in Paris in die Mikrofone der französischen Tageszeitung 'L'Equipe'.

Bei 201 Formel-1-Starts schaffte Alesi einmal den Sprung auf die höchste Stufe des Siegerpodests. Der Franzose gewann den Grand Prix von Kanada 1995 am Steuer eines Ferrari und das ausgerechnet an seinem 31. Geburtstag. Seine beste Platzierung in der Gesamtwertung war Rang vier in seinen beiden Benetton-Jahren 1996 und 1997 .

Ende der Saison 2001 zog sich Alesi aus der Formel 1 zurück und ging anschließend fünf Jahre lang für Mercedes in der DTM an den Start. Nach insgesamt vier Siegen nahm er auch dort seinen Hut und startete im Jahr 2010 zum zweiten Mal nach 1989 bei den 24 Stunden von Le Mans. Gemeinsam mit seinem ehemaligen Formel-1-Weggefährten Giancarlo Fisichella und Toni Vilander steuerte Alesi den AF-Corse-Ferrari auf Rang vier der GT2-Klasse.

Letzter Auftritt als Rennfahrer verlief enttäuschend

Seinen letzten Auftritt als Rennfahrer hatte der langjährige Ferrari-Formel-1-Pilot im Mai dieses Jahres beim IndyCar-Saisonhöhepunkt in Indianapolis. Mit dem nicht konkurrenzfähigen Lotus-Triebwerk im Heck seines Boliden wurde Alesis erstes Indy 500 allerdings zum Desaster. Nach wenigen Runden wurde er mit der Schwarzen Flagge aus dem Rennen genommen.

Die Pläne des inzwischen als Lotus-Botschafter tätigen Franzosen, im kommenden Jahr erneut in Indianapolis an den Start zu gehen, zerschlugen sich spätestens mit dem offiziellen Lotus-Rückzug aus der IndyCar-Serie. Da Alesi, wie er selbst sagt, "keine Lust" verspürt, auf Sponsorensuche zu gehen, war der Rücktritt für ihn die logische Konsequenz.

Fotoquelle: xpb.cc

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