Formel 1 2012

— 26.12.2012

Horner lobt Teamgeist bei Red Bull

Red-Bull-Teamchef Christian Horner lobt die Einstellung und Hingabe der kompletten Belegschaft - Ohne dem guten Betriebsklima wären die Erfolge undenkbar





In den vergangenen Wochen stand Sebastian Vettel im Mittelpunkt des Rampenlichts. Bei zahlreichen Ehrungen und Veranstaltungen wurde er für seinen dritten WM-Titel in Serie gefeiert. Aber die Formel 1 ist ein Teamsport. Bei Red Bull sind rund 650 Mitarbeiter angestellt und jeder einzelne von ihnen hat zum Erfolg beigetragen. Deshalb lobt Teamchef Christian Horner die gesamte Mannschaft, die zum Großteil nicht in der Öffentlichkeit steht. "Sie haben das gesamte Jahr über hart gearbeitet. Ich glaube, dass es die größte Herausforderung überhaupt war", wird der Brite von 'Autosport' zitiert.

Der RB8 war lange Zeit nicht so ein dominantes Auto wie seine Vorgänger. In der ersten Saisonhälfte hatte das Team zu kämpfen. Erst zahlreiche Umbauten, wie der Coanda-Auspuff oder das Doppel-DRS, machten aus dem Boliden wieder einen starken "Bullen". Mark Webber hatte im Frühsommer zwar ein Hoch mit zwei Siegen, aber Vettel gewann erst Ende September (Singapur) sein zweites Saisonrennen. Vier Triumphe in Folge legten den Grundstein für den WM-Titel. Im spannenden Finale von Brasilien stand allerdings wieder alles auf der Kippe.

Deshalb meint auch Horner: "Es war die schwierigste Weltmeisterschaft bei den Konstrukteuren und den Fahrern. Wir mussten uns zurückkämpfen. Das macht es aus vielen Aspekten so befriedigend." Um wieder ganz an die Spitze zu kommen, musste das Team hart arbeiten. "Unser Personal opferte viel Zeit und war nicht viel daheim bei der Familie. Speziell die Mitarbeiter in Milton Keynes waren außergewöhnlich. Der Grund für den Erfolg des Teams ist die Stimmung innerhalb der Mannschaft."

"So wie wir als Team arbeiten, wie wir als Einheit arbeiten. Es gibt viele heroische Geschichten von Leuten, die viel mehr gemacht haben, als man von ihnen verlangen kann - die Performance aus dem Auto zu holen, die Teile an die Strecke zu bringen und all die Entwicklungsarbeit im Windkanal. Man muss alle diese Ziele erfüllen", streicht Horner hervor.

Die Weltöffentlichkeit nimmt hauptsächlich am Rennsonntag zwei Stunden von der Formel 1 wahr. Dahinter steckt aber viel mehr. "Was man am Sonntagnachmittag sieht, ist nur ein kleiner Prozentsatz von dem was alles dahinter in einem Grand-Prix-Team steckt. Dieser WM-Titel, der dritte in Folge, wäre ohne der Hingabe der Belegschaft nicht möglich gewesen." Seit 2010 hält Red Bull alle WM-Titel. Die Teamstruktur ist seit einigen Jahren im wesentlichen unverändert. Diese Konstanz zahlt sich aus.

Fotoquelle: xpbimages.com



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