Fotos: Red Bull RB8

Formel 1 (2012): Red Bull RB8

— 06.02.2012

Das ist Vettels Neue

Red Bull hat den RB8 enthüllt. Der neue Bolide schwimmt offensichtlich mit dem Höckernasenstrom. Einen Namen für sein neues Mädchen hat Sebastian Vettel noch nicht parat.

Ein kleiner Nasenhöcker mit Luftlöchern, kaum Änderungen und noch kein sexy Name: Ganz unspektakulär ist am Montag (6. Februar 2012) mit einem knapp 90-sekündigen Internet-Spot der neue Dienstwagen RB8 von Formel-1-Weltmeister Sebastian Vettel vorgestellt worden. Details an Vettels noch namenloser "Lady" waren dort kaum erkennbar, doch eines scheint sicher: Nach dem überragenden Jahr 2011 setzt Red Bull von allen Teams am ehesten auf Altbewährtes. "Ein paar Dinge haben sich geändert. Aber es ist nicht so, als sei das ganze Auto neu", sagte Vettel, der sich im neuen Auto direkt zurechtfand. "Es ist nicht so, als müsste man die Gebrauchsanweisung 1:1 durchlesen."

Sebastian Vettel: "Mit Red Bull zum Mythos"

Nach der Winterpause brennt der zweimalige Weltmeister auf die erneute Titelverteidigung. "Darauf hat man den ganzen Winter gewartet", sagte er nach der internen Vorstellung im Red-Bull Hauptquartier in Milton Keynes und schickte gleich auch einen spitzbübischen Gruß an Formel-1-Boss Bernie Ecclestone, der eine erneute Red-Bull-Dominanz befürchtete: "Ich hoffe, dass seine Befürchtungen eintreten." Einen Namen für sein neues Auto hat Vettel noch nicht gefunden. "Wir sind aber auf der Suche", sagte er. "Jegliche Bewerbungen sind willkommen."

Ecclestone über Vettel: "Seb ist der Beste"

"Unser Auto ist nicht so hässlich wie der Ferrari", hatte Red Bulls Motorsportberater Helmut Marko schon vorab angekündigt.

In den vergangenen beiden Jahren hatten ihn "Luscious Liz" ("Leckere Liz") und "Kinky Kylie" ("Scharfe Kylie") zum Titel getragen. Der RB8 trägt keinen so extremen Nasenhöcker wie die neue "rote Göttin" aus Maranello. "Unser Auto ist nicht so hässlich wie der Ferrari", hatte Red Bulls Motorsportberater Helmut Marko schon vorab angekündigt. In eine ähnliche Richtung, aber nicht ganz so radikal wie die Scuderia, gingen auch Sauber und Lotus, die mit ihren neuen Kreationen C31 und E20 am 6. Februar in Jerez sogar schon auf die Strecke gingen.
Bei Lotus feiert Ex-Weltmeister Kimi Räikkönen sein Comeback im "schönsten hässlichen Auto", wie es Technikdirektor James Allison am Montag formulierte. So richtig hübsch ist Vettels neue Freundin aber auch nicht. "Wir haben mehr oder weniger die gleiche Chassisform beibehalten. Aber man musste die Nase tieferlegen, sodass wir, ganz ähnlich wie die meisten anderen Teams, eine etwas hässlich aussehende Nase haben", sagte Red-Bull-Design-Guru Adrian Newey.

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