Formel 1 (2012): Sauber C31 — 06.02.2012

Schweizer Revolutionär

Der Sauber-Rennstall setzt für die Formel-1-Saison 2012 auf ein "revolutionäres Auto" und die bewährte Fahrerpaarung: Sergio Perez und Kamui Kobayashi.

Mit bewährtem Personal und einem "revolutionären Auto" will das Schweizer Sauber-Team in seinem 20. Jahr in der Formel 1 die Top vier angreifen. Ziel für 2012 sei es, "dass wir uns in der WM deutlich verbessern", sagte Teamchef Peter Sauber bei der Präsentation des neuen C31-Ferrari am 6. Februar in Jerez de la Frontera. 2011 hatte Sauber, das auch im neuen Jahr mit dem Japaner Kamui Kobayashi und dem Mexikaner Sergio Perez an den Start gehen wird, Platz fünf der Teamwertung belegt. Auch der Ersatzfahrer ist in Perez Landsmann Esteban Gutierrez derselbe wie 2011. "Der Sauber C31-Ferrari verfügt über zahlreiche und vielversprechende Neuerungen, in anderen Bereichen ist er eine konsequente Weiterentwicklung seines Vorgängers", sagte Peter Sauber.

Kobayashi: Jahr drei bei Sauber

"Der Sauber C31-Ferrari ist in jenen Bereichen revolutionär, wo wir frische Ideen einbringen konnten, was insbesondere den Heckbereich des Fahrzeugs betrifft", erklärte Chefdesigner Matt Morris. "Evolutionär ist das Auto dort, wo wir wussten, dass wir auf den bestehenden Lösungen aufbauen konnten. Es galt, die Schwächen, die wir beim Vorgänger identifiziert hatten, auszumerzen und gleichzeitig dessen Stärken beizubehalten." Bei den ersten Tests in Jerez will das Sauber-Team nach Angaben von Morris mit einer "vergleichsweise einfachen Version" des neuen Autos antreten.

Sauber: "Beide Fahrer haben großes Potenzial"

"In den kommenden Wochen werden wir zahlreiche Entwicklungskomponenten erproben und dann vor dem ersten Rennen am 18. März in Australien ein umfangreiches Update lancieren", sagte Morris. "Deshalb wird das Auto in Melbourne bereits erheblich anders aussehen als die Roll-out-Version." Am 3. Februar hatte der Technische Direktor James Key überraschend seinen Ausstieg erklärt. Er wird mit Lotus in Verbindung gebracht.

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