Formel 1 2013

— 08.01.2013

Grosjean verrät: Lotus-Präsentation Ende Januar

Lotus-Pilot Romain Grosjean gibt Einblick in den Zeitplan für die kommenden Wochen, erklärt neue Ziele und rechtfertigt sich erneut für 2012: "Ich bin nicht verrückt"





Bei Lotus stehen die Zeichen voll auf 2013. Mit Kimi Räikkönen und Romain Grosjean steht die Fahrerpaarung für das Team schon fest, das Auto ist seit langem in der Entwicklung und nun fügen sich so langsam auch alle Rahmenbedingungen in das Puzzle ein. Romain Grosjean verriet gegenüber dem französischen Sportnews-Programm 'Stade 2', dass der neue Lotus-Bolide am Ende dieses Monats das Licht der Welt erblicken soll. Einen genauen Termin wollte der Franzose allerdings noch nicht verraten.

"Die nächsten Wochen sehen intensives Training für mich vor, bevor das Auto am Ende dieses Monats präsentiert wird", offenbart der 26-Jährige seinen Zeitplan. Viel Zeit, das neue Auto auf der Strecke auszutesten, gibt es aber auch in diesem Jahr nicht. Insgesamt zwölf Testtage sind im Februar und Anfang März angesetzt, bevor die Teams zum ersten Saisonlauf nach Australien aufbrechen.

Lotus setzt bei den Tests auf absolute Gleichbehandlung ihrer Fahrer und gibt beiden Piloten die gleiche Zeit zum Eingewöhnen. "Ich werde sechs Testtage im Februar bekommen und dann geht auch endlich die Saison los", kann Grosjean die neue Saison kaum abwarten, schließlich möchte der Franzose seinen Eindruck von 2012 verbessern.

Der Traum vom Weltmeistertitel

Zwar zeigte der Lotus-Pilot enormen Speed und stellte seinen Boliden gleich im ersten Qualifying in Australien auf Rang drei, doch im Rennen war nach einer Kollision bereits nach 1,5 Runden Schluss - ein Vorgeschmack auf die weiteren Grands-Prix-Wochenenden. Grosjean gab bereits zu, dass er um jeden Preis gewinnen wollte und deswegen viel zu ungestüm ans Werk ging.

Doch der GP2-Meister von 2011 fühlt sich mittlerweile geläutert: "Ich denke nicht, dass es das Ziel sein kann, um jeden Preis Rennen gewinnen zu wollen. Der Traum ist, eines Tages Weltmeister zu werden. Natürlich muss man dafür Rennen gewinnen, aber ich muss aufpassen, dass ich das Ziel nicht missverstehe."

Kein Grund für weitere Probleme

"Das hat mir den Spitznamen 'First lap nutcase' (zu dt. etwa 'Erstrunden-Spinner'; Anm. d. Red) eingebracht", so Grosjean weiter. "Aber das muss man im Kontext sehen. Mark Webber hat dies in Japan gesagt, als er gerade frisch aus dem Auto stieg - mit jeder Menge Adrenalin vom Rennen im Blut." Damals hatte der Franzose Mark Webber gleich in Kurve zwei aus dem Rennen befördert, gerade einmal zwei Rennen nach seiner Sperre in Monza.

"Ich bin nicht verrückt. Ich bin mir des Risikos bewusst und habe hart gearbeitet, um meine Fehler auszubessern. Ich habe mich entschuldigt, mehr kann ich nicht tun. In den letzten fünf Rennen hatte ich keine Probleme mehr und es gibt auch keinen Grund dafür, dass ich sie jemals wieder haben werde."

Fotoquelle: xpbimages.com

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