Formel 1 2013

— 10.01.2013

Perez sicher: Kobayashi kommt zurück

Der neue McLaren-Star weiß um die große Chance, die sein Nachfolger Esteban Gutierrez erhält und spricht von einer anderen taktischen Philosophie der Topteams





Unterschiedlicher hätten die Starts zweier ehemaliger Teamkollegen in das Jahr 2013 kaum ausfallen können. Während Sergio Perez am Mittwoch seinen ersten Arbeitstag bei McLaren in Woking fast schon zeremoniell und mit viel Medienpräsenz begann, ist Kamui Kobayashi abgetaucht. Sein ehemaliger Sauber-Stallgefährte macht dem Japaner Mut: "Er ist ein großartiger Fahrer, ein toller Typ und jemand, der für eine Mannschaft einen sehr guten Job erledigen kann", sagt Perez 'Autosport'.

Der Mexikaner weiß, wovon er spricht, schließlich trennten ihn und Kobayashi am Ende der vergangenen Saison lediglich sechs WM-Punkte. "Irgendwie finde ich das traurig", räumt Perez ein. Er weiß um die fast schon verzweifelten Bemühungen des Japaners, der mit einer privaten Spendenwebseite Geldgeber für seine Zukunft in der Formel 1 gesucht hatte, sich kurz vor Weihnachten jedoch geschlagen geben musste. "Hoffentlich kehrt er im nächsten Jahr zurück", hofft Perez.

Nutznießer des vorläufigen Endes der Formel-1-Laufbahn Kobayashis ist Perez' Landsmann Esteban Gutierrez, der den zweiten Sauber an der Seite Nico Hülkenbergs erhält. "Er hat eine großartige Chance", unterstreicht Perez die Bedeutung des Vertrages bei den Schweizern, der für ihn das Sprungbrett in die Beletage der Königsklasse war. "Sauber ist ein fantastisches Team, um sein Potenzial zu zeigen. Ich glaube, er wird seine Sache ziemlich gut machen", so der 22-Jährige weiter.

Auf sich selbst sieht Perez gravierende Veränderungen zukommen und spricht von einer "anderen Herangehensweise" bei McLaren. "Bei Sauber ging es darum, das Maximum aus den Rennen herauszuholen, nicht so sehr aus dem Qualifying. Hier ist es das Ziel, auf der Pole-Position zu stehen und den Grand Prix zu gewinnen", erklärt Perez, der bereits offen mit dem Gewinn des WM-Titels kokettiert hat. Die innovativen Sauber-Strategien mit wenigen Stopps könnten für ihn so der Vergangenheit angehören.

Perez weiß, dass die Allerbesten nicht ständig auf Experimente angewiesen sind: "Normalerweise ist die schnellste Taktik die mit mehr Reifenwechseln und Vollgas die ganze Zeit", so der Neuling bei den "Chrompfeilen", der mit seinem Stil und seinem Verständnis der Pirelli-Pneus helfen will. "Wenn es nach Melbourne geht, will ich gut vorbereitet sein und zusehen, dass alles von alleine kommt. So muss ich mir nicht über zu viele Dinge Gedanken machen."

Fotoquelle: Sauber

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