Perez tritt bei McLaren in die Fußstapfen von Weltmeistern wie Häkkinen und Senna

Formel 1 2013

— 13.01.2013

Perez: Siege und Meisterschaften sind Pflicht

Sergio Perez tritt bei McLaren in große Fußstapfen und weiß, dass im neuen Team in jedem Rennen Spitzenleistungen von ihm erwartet werden



Schon in seiner dritten Saison in der Formel 1 hat Sergio Perez das erreicht, wovon andere Fahrer ein Leben lang träumen. Nach seinem Wechsel zu McLaren fährt der Mexikaner nun in einem absoluten Spitzenteam der Formel 1, welches ihm Siege ermöglicht, selbige aber auch von ihm verlangt. Doch der 22-Jährige hat nun das Ziel erreicht, auf das er vor allem im vergangenen Jahr hingearbeitet hat.

"Mein Hauptziel war, mir einen Platz in einem Spitzenteam zu sichern. Ich hatte 2012 ein sehr gutes Auto. Es gab zwar einige Hochs und Tiefs, aber letztendlich wurde ich Zehnter in der Meisterschaft, was mir die Gelegenheit gab, zu einem der besten Teams der Formel 1 zu wechseln", blickt Perez im Gespräch mit 'formula.1.com' auf das vergangene Jahr zurück.

Nachdem die Podiumsplatzierungen im Sauber 2012 noch erfreuliche Erfolgserlebnisse waren, weiß Perez, dass nun Siege und mehr von ihm gefordert werden. "Hier geht es darum, Meisterschaften zu gewinnen. In jedem Rennen konstant 100 Prozent zu geben, wird nicht einfach werden", ist sich der 22-Jährige sicher. "Dazu benötigt es viel Konzentration und eine gute Vorbereitung."

Perez ist sich der Tatsache bewusst, dass er bei McLaren in große Fußstapfen tritt. "Wenn du bei McLaren jemanden ersetzt, muss es ein sehr guter Fahrer sein, ein Spitzenfahrer sein", so Perez gegenüber 'Autosport'. "Selbst wenn es nicht Lewis gewesen wäre, müsste ich hier einen Spitzenfahrer ersetzen. Das ist hier völlig normal, war aber auch in meiner eigenen Karriere sowie in der Geschichte von McLaren immer der Ansatz."

Wichtiger als der absolute Speed sei jedoch Konstanz, um im Kampf um die Meisterschaft eine Rolle zu spielen. Es gehe, so Perez, vor allem darum, immer das bestmögliche Resultat abzuliefern. "Wenn du einmal nicht ins Ziel kommst, wird es schwierig", sagt der Mexikaner. Ein gutes Beispiel dafür sei 2012 Fernando Alonso gewesen: "Obwohl er während der Saison nicht immer das schnellste Auto hatte, war er immer vorne dabei."

Dazu muss jedoch auch das Team seinen Teil beitragen, was McLaren 2012 nicht immer gelang. Zwar war der MP4-27 oft das schnellste Auto, allerdings ließ die Zuverlässigkeit des Autos oft zu wünschen übrig. Perez denkt jedoch, dass das Team diese Probleme überwinden kann: "Wenn ich sehe, wie motiviert und mit welchem Enthusiasmus die Leute arbeiten, dann mache ich mir keine Sorgen. Wir haben eine starke Basis und ein starkes Team."

Fotoquelle: McLaren

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