Formel 1 2013

— 15.01.2013

Hülkenberg in Hinwil: "Windkanal ist großes Biest"

Nico Hülkenberg spricht über seine ersten Eindrücke von seinem neuen Arbeitgeber Sauber, lobt Windkanal und Infrastruktur und fühlt sich im Auto bereits wohl





In seiner jungen Formel-1-Karriere hat Nico Hülkenberg bereits einen ordentlichen Teamverschleiß. Nach seiner Debütsaison 2010 bei Williams wechselte er zu Force India, dieses Jahr tritt er für Sauber an - und wer weiß, wo nächstes Jahr die Reise hingeht? Der Mann aus Emmerich hat nur einen Einjahresvertrag unterschrieben, um sich die Option offen zu halten, zu einem Topteam zu wechseln.

Dies wird aber auch davon abhängen, wie er sich dieses Jahr bei Sauber schlägt. Und daher nützt er die Zeit im Winter intensiv, um sich bei seinem neuen Team gut einzufinden. "In so einer Situation ist man dazu gezwungen, seine Arbeit zu machen und sofort die neuen Leute kennenzulernen", sagt er gegenüber 'Formula1.com'. "Einige Abläufe bei den Teams sind ähnlich, aber es gibt im Detail Unterschiede, die man erkennen und an die man sich gewöhnen muss."

Am schwierigsten ist es für Hülkenberg, sich nach einem Teamwechsel "all die neuen Namen zu merken." Abgesehen davon gäbe es keine Schwierigkeiten: "Der Prozess und die Erfahrung benötigen etwas Zeit. Es ist aber eine sehr wertvolle Zeit, die sich während der Saison bezahlt machen kann."

Positiver erster Eindruck

Doch inwiefern unterscheidet sich Hülkenbergs neues Team von seinen bisherigen Rennställen Williams und Force India? "Es befindet sich in der Schweiz", fällt ihm ein grundlegender Unterschied auf. "Und wenn ich mehr ins Detail gehe, dann sticht der Windkanal ganz klar heraus. Es handelt sich um ein wirklich großes Biest. Insgesamt ist auch die Infrastruktur erstklassig."

Probleme hat er bis jetzt noch nicht geortet. "Das passiert erst, wenn man draußen auf der Strecke ist", verweist er auf die Testfahrten im Februar. "Erst dann fallen einem Probleme oder Schwächen auf. Jerez wird also die Feuerprobe." Zunächst steht aber im Vordergrund, dass sich Hülkenberg im Auto wohlfühlt: "Es ist sehr wichtig, dass der Sitz passt." Dies scheint gelungen zu sein: "Ich passe gut hinein, daher bin ich bereit für die Tests in Jerez Anfang Februar."

Zwei neue Piloten kein Nachteil?

Dass das Team dieses Jahr mit ihm und dem mexikanischen Ersatzmann Esteban Gutierrez auf ein komplett neues Duo setzt, sieht er nicht als Nachteil: "Ich bin neu beim Team, aber nicht in der Formel 1, Esteban hat als Testfahrer Erfahrung mit Sauber gesammelt, ist also dort kein Neuling. Ich würde also sagen, dass das kein Defizit ist, sondern eher eine Chance, um gut zusammenzuarbeiten."

Dass er nun erstmals in der Formel 1 eine Frau als Teamchefin hat, sieht er ebenfalls positiv. Sein erster Eindruck besagt, dass Monisha Kaltenborn "eine exzellente Teamchefin ist, die das macht, was in diesem Job am wichtigsten ist: Sie übernimmt die Verantwortung für das Team."

Fotoquelle: xpbimages.com



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