2009 verhandelte Renault-Pilot Fernando Alonso im Red-Bull-Motorhome

Formel 1 2013

— 21.01.2013

Alonso vermutet: Marko ist nachtragend

Fernando Alonso glaubt, dass Helmut Marko ihn deshalb attackiert, weil er Red Bull einen Korb gab: "Wenn man mehrmals 'Nein' hört, tut das weh"



Fernando Alonso möchte die verbale Auseinandersetzung mit Red-Bull-Motorsport-Konsulent Helmut Marko zwar offiziell zu den Akten legen, hat sich nun aber doch noch einmal zu den Ursachen des Scharmützels geäußert. Der Spanier ist vermutet, dass Marko ihn auch deshalb angeht, weil er Red Bull in der Vergangenheit einen Korb gegeben hat. Und das seiner Aussage nach nicht nur einmal.

"Wenn man mehrmals 'Nein' hört, tut das weh", wird Alonso von 'TotalRace' zitiert. Dass Red Bull in der Vergangenheit Interesse an einer Verpflichtung des zweimaligen Weltmeisters hatte, ist überliefert. So gab es im Jahr 2009, als Alonso noch für Renault fuhr, offizielle Kontakte. Beim Rennen in Spa-Francorchamps wurde der Spanier sogar im Motorhome von Red Bull gesichtet. Letztlich entschied sich Alonso jedoch zu einem Wechsel zu Ferrari.

Marko hatte als Reaktion auf einige Twitter-Nachrichten von Alonso erklärt, der Spanier würde sich zu sehr in politische Belange der Formel 1 einmischen, während sich Sebastian Vettel auf den Sport konzentriere. Über diese Aussage hatte sich Alonso in der vergangenen Woche verwundert gezeigt. "Ich denke, da ist etwas durcheinandergeraten, etwas Bedeutungsloses. Wir sollten dem nicht zu viel Aufmerksamkeit widmen."

Fotoquelle: xpb.cc

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