Formel 1 2013

— 21.01.2013

Hamilton: "Andere bleiben bei dem Team, das gewinnt"

Lewis Hamilton freut sich auf die herausfordernde Aufbauarbeit bei Mercedes und glaubt, dass er sich auch in Zukunft weiter steigern kann





Mit dem Wechsel zu Mercedes beginnt für Lewis Hamilton ein neues Kapitel in seiner Formel-1-Karriere. Bisher war der Brite sechs Jahre lang für McLaren gefahren - den Rennstall, der ihn schon zu Jugendzeiten gefördert hatte. "Ja, das ist ein neues Kapitel für mich", sagt Hamilton am Nachmittag bei seinem Antrittsbesuch im Mercedes-Werk in Stuttgart. "Ich weiß nicht, ob es das zweite ist, auf jeden Fall ist es ein neues."

Für den Weltmeister von 2008 ist die Zusammenarbeit mit Mercedes "das mittlere Kapitel in meiner Karriere." Hamilton geht davon aus, dass er auch nach sechs Jahren in der Formel 1 noch nicht auf dem Zenit seines Leistungsvermögens angelangt ist. "Ich bin gerade einmal 28 Jahre alt und gehe davon aus, dass ich mich bis 31 oder 32 weiter steigern kann. Anschließend geht es wohl bergab (lacht; Anm. d. Red.)."

Nachdem der Wechsel Hamiltons von McLaren zu Mercedes bekannt geworden war, hatten viele Beobachter und auch Fans diese Entscheidung angezweifelt. Immerhin verließ der Brite damit ein Team, welches ihm ein Auto gab, mit dem er regelmäßig um Grand-Prix-Siege fahren konnte. Das war bei Mercedes bislang nicht der Fall. Hamilton erklärt jedoch, dass er sich dieser Herausforderung bewusst war.

"Die Leute müssen wissen, dass ich mir zum Zeitpunkt meiner Entscheidung im Klaren darüber war, zu einem Team zu wechseln, das kein Spitzenteam ist. Ich wusste, dass es harter Arbeit bedarf, um dieses Team an die Spitze zu bringen", so Hamilton. Diese harte Arbeit will er jedoch gerne auf sich nehmen: "Ich glaube, in diesem Punkt unterscheide ich mich von anderen. Andere wechseln lieber zum nächstbesten Team oder aber bleiben einfach bei dem Team, das gewinnt", so der 28-Jährige mit einem Seitenhieb auf Konkurrenten wie Fernando Alonso und Sebastian Vettel.

"Das ist natürlich immer die einfachste Option", sagt Hamilton, für den dieser Weg jedoch nicht infrage kam: "Ich hingegen wollte etwas anderes machen und mit einem Team zusammenarbeiten, das wachsen muss. Es braucht vielleicht zwei oder drei Jahre, aber ich hoffe, dass ich dann die ultimative Genugtuung verspüre, die ein Rennfahrer erleben kann." Hamilton vergleicht seine Situation mit der von Michael Schumacher bei Ferrari: "Ich weiß, dass Michael genau diese Genugtuung jahrelang bei Ferrari genoss, und hoffe wirklich, dass ich sie auch genießen werde."

Fotoquelle: xpbimages.com

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