Hamilton (links) und Alonso haben sich die Friedenspfeife schmecken lassen

Formel 1 2013

— 24.01.2013

Sentimentaler Hamilton erklärt "Krieg der Sterne" für beendet

Der Brite glaubt, dass sich sein Verhältnis zu Alonso merklich gebessert hat und kokettiert erneut mit einer McLaren-Rückkehr - Liebeserklärung an Woking



Im Jahr 2007 erlebte die Formel 1 bei McLaren eine ihrer heftigsten Teamfehden, mittlerweile haben Lewis Hamilton und Fernando Alonso das Kriegsbeil begraben. Seitdem die beiden auch ganz offiziell Konkurrenten bei verschiedenen Teams sind, hätte sich die Lage entspannt, findet der Brite. "Mein Verhältnis zu Fernando hat sich enorm verbessert", erklärt Hamilton im Gespräch mit 'F1 Racing' und glaubt, dass die Vergangenheit die ehemaligen Streithähne Nummer eins nicht wieder einholt.

Der neue Mercedes-Pilot betont, schon früher als Alonso keinen Groll mehr gehegt zu haben: "Wir sind über 2007 hinweg. Es sieht so aus, als respektiere er mich als Fahrer jetzt genauso so wie ich ihn", klärt Hamilton über den Stand der Dinge auf. Obwohl der Spanier einen Weltmeistertitel mehr auf dem Konto hat, hält er den Ferrari-Piloten für einen ebenbürtigen Konkurrenten in allen Belangen: "Wir sind auf Augenhöhe. Ich glaube, er ist der Beste und er hat das in Brasilien über mich gesagt."

Bereits knapp zwei Monate nach seinem Wechsel zu den Silberpfeilen spricht Hamilton erneut über eine Rückkehr zu seinem alten Team: "Ich könnte definitiv in Zukunft wieder für McLaren an den Start gehen", blickt er voraus. In Woking wurde er seit seinem 13. Lebensjahr in allen Nachwuchskategorien gefördert und stieg 2007 in die Formel 1 auf. "Es wird immer der Ort bleiben, an dem ich aufgewachsen bin und einen Platz in meinem Herzen haben, wirklich", wird Hamilton sentimental.

Die Möglichkeit eines McLaren-Comebacks schließt der 28-Jährige selbst dann nicht aus, sollte er mit Mercedes tatsächlich den ganz großen Durchbruch schaffen. "Sogar, wenn ich woanders bin und dort gute Erfahrungen mache", merkt Hamilton an und überschlägt sich beim Lob für Ron Dennis und Co. geradezu: "Ich werde immer zurückblicken und wissen, dass ich meine ersten 21 Grand-Prix-Siege mit McLaren feierte und ich dort meine erste Chance hatte. Mein Herz und meine Seele sind dort."

Fotoquelle: xpbimages.com

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