Formel 1 2013

— 28.01.2013

Jobberatung à la Perez: "Wer Druck nicht abkann, ist falsch"

Der Mexikaner musste den winterlichen Heimaturlaub streichen, um bei McLaren Grand-Prix-Siege in Angriff zu nehmen: Auf Lewis Hamiltons Spuren wandeln





Seit zwei Wochen trägt er ein weißes Hemd und eine rote Kappe. Rein optisch ist es schon vor seiner ersten Ausfahrt in einem verchromten Auto Gewissheit, dass Sergio Perez bei McLaren angekommen ist - und damit bei einer der renommiertesten Adressen in der Formel 1. Der Mexikaner fühlt sich "stolz und geehrt", bei einem Spitzenteam unter Vertrag zu stehen. Gegenüber 'formula1.com' räumt er auch ein: "Der Druck steigt um ein oder zwei Stufen." Sporadische Podien sind nicht mehr genug.

Perez ist sich darüber im Klaren: "Ich bekomme ein Auto, mit dem ich gewinnen kann und Siege werden von mir erwartet", so der 23-Jährige. Der frühere Sauber-Pilot hatte in der Vergangenheit mehrfach betont, dass solche Resultate auch sein eigener Anspruch seien. "Wer mit dem Druck in der Formel 1 nicht umgehen kann, ist hier falsch und sollte sich etwas anderes suchen", demonstriert er eine breite Brust. Doch Perez offenbart auch eine andere Seite, wenn es um seinen neuen Job geht.

Es ist die des kleinen Jungen, der große Augen macht: "Bestimmt nicht außen hui und innen pfui", meint angesprochen auf das McLaren Technology Centre in Woking, wo er kürzlich seinen Amtsantritt absolvierte. Ein Traum, den er schon zu seinen Zeiten in der Formel BMW hegte, scheint sich zu erfüllen. "Mein Ziel war es natürlich, in die Formel 1 zu kommen, aber damals schien das Lichtjahre entfernt und es gab absolut keine Garantie, dass ich das jemals schaffen würde."

Nun ist es aber geschafft und Perez gewillt, Entbehrungen auf sich zu nehmen. Dafür hat er sich in den vergangenen Monaten körperlich fit geschuftet. Weniger Freizeit hatte ihm sein neuer Teamchef bereits prophezeit. "Martin (Whitmarsh, Anm. d. Red.) hatte Recht, als er sagte, dass ich in diesem Winter nicht viel von Mexiko sehen würde." Von seinem neuen Teamkollegen Jenson Button erwartet Perez einen "ziemlich ähnlichem Fahrstil", fragt sich aber: "Wie sehr gleichen wir uns wirklich?"

Das will er in den kommenden Wochen herausfinden, wenn es mit identischem Material auf die Strecke geht. "Alles andere wäre, Äpfel mit Birnen zu vergleichen." Perez glaubt, dass man in Woking seine ausbaufähige Erfahrung nach zwei Jahren in der Königsklasse kompensieren würde: "Die gute Nachricht ist, dass McLaren mit jungen Piloten umzugehen weiß. Da muss man nur an meinen Vorgänger denken: Lewis Hamilton." Der war 20 Monate nach Amtsantritt Weltmeister. "Alles, was ich will, ist die gleiche Behandlung."

Fotoquelle: McLaren

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Sergio Perez

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