Formel 1 2013

— 29.01.2013

De la Rosas erster Tag in Rot

Am Montag trat Pedro de la Rosa offiziell seinen Dienst bei Ferrari an - In Maranello spürt der Spanier das besondere Ferrari-Flair





Am Montag hatte Pedro de la Rosa seinen ersten öffentlichen Auftritt als Ferrari-Mann. Gemeinsam mit Luca Baldisserri, dem Chef der Ferrari-Fahrerakademie, nahm der Spanier an einem Sponsorentermin teil und schilderte dabei auch seine Eindrücke von seinem neuen Arbeitgeber. "Ich bin stolz und sehr glücklich, vor allem, weil Ferrari mehr als nur ein Formel-1-Team ist", sagte der 41-Jährige, der nach dem Aus seines bisherigen Teams HRT in dieser Saison Entwicklungsfahrer bei Ferrari ist.

"Ich beginne eine neue Phase in meinem Leben. Für einen Fahrer ist es wichtig, für ein großes Team zu arbeiten, denn von den besten Ingenieuren und Fachleuten kann man einiges lernen. Ich bin stolz darauf, dass Ferrari an mich glaubt, vor allem weil ich damit in Person von Fernando Alonso einem spanischen Champion helfen kann", so de la Rosa. Der Spanier ist sich der Tatsache bewusst, dass bei Ferrari ein höherer Druck auf ihm lastet. "Das ist logisch, denn dieses Team ist es gewohnt, zu gewinnen."

"In der Formel 1, ob oben oder unten, stehst du immer unter Druck. Aber ich habe gleich gespürt, dass für Ferrari nur der Sieg zählt. Jedes Mal, wenn ich nach Maranello kommen, lerne ich etwas neues. Auch wenn ich erst kurz bei Ferrari bin, kann ich schon sagen, dass man einmal im Leben nach Maranello kommen sollte", so der 41-Jährige. "Nicht unbedingt in die Fabrik, sondern in die Stadt. Dort beginnt man, den Unterschied zwischen Ferrari und allen anderen Teams zu verstehen und fühlt sich als Teil des Unternehmens. An jedem Menschen auf der Straße, in jedem Restaurant oder jeder Bar findet man etwas Rotes. Das ist wirklich beeindruckend."

In der kommenden Woche wird de la Rosa erstmals als Ferrari-Fahrer aktiv sein. Nachdem Felipe Massa an den ersten drei Tagen des Tests in Jerez das neue Auto fahren wird, übernimmt der Spanier am 8. Februar. Damit fährt de la Rosa noch vor Alonso, der den Jerez-Test auslässt, den neuen Ferrari. Für den 41-Jährigen ist das eine idealer Einstieg in den neuen Job. "Ich habe das Auto in der Fabrik gesehen und bin bereit für den ersten Test. Ich freue mich, dass ich fahren darf, damit hatte ich ehrlich gesagt nicht gerechnet. Das ist eine einmalige Gelegenheit, um zu verstehen, wie das Auto funktioniert, und wie ich im Simulator arbeiten muss", so de la Rosa.

Fotoquelle: Ferrari



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