Weiterhin ein Team: Helmut Marko und Red-Bull-Teamchef Christian Horner

Formel 1 2013

— 30.01.2013

Marko wundert sich über Gerüchte: "Horner bleibt bis 2017"

Red-Bull-Motorsportkonsulent Helmut Marko dementiert Christian Horners Flirt mit Ferrari und bestätigt dessen Verlängerung bis 2017 - War dennoch mehr dran?



Kürzlich sorgten Spekulationen um einen Geheimbesuch von Red-Bull-Teamchef Christian Horner in Maranello für ordentlichen Wirbel. Will die Scuderia den Briten nach Italien locken, um an Stardesigner Adrian Newey, dessen Vertrag angeblich an den des Teamchefs gekoppelt ist, heranzukommen? Der 39-Jährige, der in der Red-Bull-Hierarchie aber eher als Befehlsempfänger von Motorsportkonsulent Helmut Marko fungiert, soll sich mit Ferraris Personalchef Mario Mairano getroffen haben.

Nun reagiert Marko und versucht, der Geschichte gegenüber 'Sport Bild' den Wind aus den Segeln zu nehmen: "Wie kann Christian in Maranello verhandeln? Wir haben gerade seinen Vertrag bis 2017 verlängert." Laut Aussage des 69-jährigen Österreichers wurde in Horners Besuch zu viel hineininterpretiert: "Ich weiß, dass Christian nach Maranello wollte, aber das hatte andere Gründe."

Taktischer Schachzug Horners?

In der vergangenen Woche reiste Horner tatsächlich in das Ferrari-Hauptquartier, um sich dort mit Luca di Montezemolo, Martin Whitmarsh, Niki Lauda und Formel-1-Boss Bernie Ecclestone zu Verhandlungen über das zukünftige Concorde-Agreement zu treffen. Doch laut Informationen von 'Motorsport-Total.com' hatte Horners Geheimbesuch bereits im Dezember stattgefunden.

Es ist daher gut möglich, dass der Brite damit seine Position in den Verhandlungen mit Red Bull verbessern wollte, zum Beispiel um eine höhere Gage herauszuschlagen. Dass sein Vertrag nun langfristig verlängert wurde, kann als Indiz dafür gewertet werden, zumal er davor schon mit einem Wechsel zu Mercedes in Verbindung gebracht wurde.

Marko glaubt an Vettel-Verlängerung

Durch die Bindung Horners scheint auch der Verbleib von Newey, der mit Horner gut befreundet ist, gesichert zu sein. Marko macht sich nun Hoffnungen, dass auch Weltmeister Sebastian Vettel durch die gewährleistete Stabilität über die Saison 2014 hinaus - so lange ist er vertraglich gebunden - in Milton Keynes bleiben könnte: "Die Grundlagen, die dafür sorgen sollen, dass Sebastian sich weiter bei uns wohl fühlt, sind geschaffen."

Das gilt auch für die Motorenfront, wo Renault längst eifrig am Aggregat für die neue Formel ab 2014 bastelt. Dann werden die V8-Zylinder-Sauger mit 2,4 Litern Hubraum durch V6-Turbos mit 1,6 Litern Hubraum ersetzt. Dass Mercedes bei der Entwicklung für 2014 angeblich die Nase vorne hat, macht Marko "keine Sorgen. Auch Renault ist auf dem Motorensektor gut aufgestellt."

Fotoquelle: Red Bull

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