McLaren-Geschäftsführer Jonathan Neale sieht auch 2013 zwei Nummer-eins-Piloten

Formel 1 2013

— 31.01.2013

McLaren: "Weiterhin zwei Nummer-eins-Fahrer"

Jenson Button soll McLaren 2013 anführen, doch auch Team-Neuzugang Sergio Perez gilt intern als potenzieller Siegfahrer ? "Jeder kann etwas lernen"



"Im vergangenen Jahr waren wir nicht so konstant, wie wir es hätten sein sollen." Daraus macht McLaren-Geschäftsführer Jonathan Neale bei der Vorstellung des neuen McLaren MP4-28 keinen Hehl. Der Brite schaut aber sehr zuversichtlich nach vorn: Mit Jenson Button und Sergio Perez habe man zwei Piloten im Team, die McLaren in der bevorstehenden Saison wieder nach vorn bringen können.

"Jenson ist natürlich ein Weltmeister und als solcher auch ein erwiesener Grand-Prix-Sieger. Er weiß nun selbst sehr gut, wie wir arbeiten und wie wir das Auto entwickeln. Es wäre töricht, diese Erfahrung nicht maximal zu unseren Gunsten zu nutzen", meint Neale, will Team-Neuzugang Perez deshalb aber keineswegs in eine "Helfer-Rolle" drücken: "Frische Ideen von Checo sind ebenfalls sehr wichtig."

"Jeder hier kann etwas vom Anderen lernen. Das darf niemals aufhören", erklärt der Geschäftsführer des britischen Traditionsteams und fügt hinzu: "Wir werden weiterhin zwei Nummer-eins-Fahrer haben. Wir erwarten, dass beide Rennen gewinnen. Wir sind zuversichtlich, dass ihnen das gelingt." Hinter den Kulissen habe Perez jedenfalls bereits das Seine getan, um 2013 noch erfolgreicher zu sein.

Welchen Weg wählt man bei der Entwicklung?

"Checo hat sehr hart gearbeitet. Seine Fitness hat sich dramatisch verbessert", meint Neale. "Er arbeitet auch gut mit den Ingenieuren und Technikern zusammen. Wir freuen uns sehr darauf, ihn bald im Auto zu sehen. Wir unterschätzen ihn gewiss nicht." Gleiches gelte im Übrigen für die neue Saison, in der man nur wenige Regeländerungen umsetzen müsse. Doch das sei gerade die Herausforderung.

"Aufgrund der stabilen Regeln müssen die Teams im Winter mehr aerodynamische Leistung finden. Du kannst natürlich hergehen und deine bestehende Plattform weiterentwickeln. Das ist aber eine recht riskante Sache, weil du einmal an dein Maximum kommen kannst. Vielleicht ist es langfristig besser, einige neue Konzepte einzuführen und im Winter hart an deiner Basis zu arbeiten."

"Und zwar, weil deine neue Ausgangslage mehr Potenzial verspricht. Ich bin mir sicher: Viele Teams werden sich entweder für den einen oder für den anderen Weg entscheiden", sagt Neale und merkt an: "Was wir in die Saison 2013 mitnehmen, ist das Wissen, dass unsere Simulationsarbeit gut ist. Du bist aber nur so gut wie dein letztes Rennen." Wie passend: Eben dieses hat Button gewonnen.

Die Reifen verstehen lernen

Das muss, so Neale weiter, aber kein Garantieschein für einen erfolgreichen Start ins neue Rennjahr sein. "Am Saisonanfang wird es wieder sehr eng zugehen", meint der Brite. "Pirelli versorgt uns mit neuen Reifenkonstruktionen. Und wir wissen: Sämtliche Teams hatten in der ersten Jahreshälfte 2012 gewisse Probleme dabei, konstant zu agieren. Deshalb hat für uns Priorität, die Reifen zu verstehen."

Fotoquelle: McLaren

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