Formel 1 2013

— 01.02.2013

Van der Garde erhält zweites Caterham-Cockpit

Der Niederländer Giedo van der Garde ist als zweiter Caterham-Fahrer bestätigt und wird in Melbourne sein Formel-1-Debüt feiern





Giedo van der Garde hat das Rennen um das zweite Cockpit bei Caterham gemacht. Das Team gab am Freitag bekannt, dass der Niederländer der Teamkollege von Charles Pic sein wird. Damit wird Caterham in diesem Jahr mit zwei neuen Fahrern antreten. Pic hat eine Saison Erfahrung bei Marussia gesammelt. Van der Garde wird seine Formel-1-Premiere in Melbourne feiern. Damit entwickelt sich Caterham weg von der ursprünglichen Strategie, denn in den ersten beiden Jahren setzte man auf die Erfahrung der Routiniers Jarno Trulli und Heikki Kovalainen. Teamchef Cyril Abiteboul, der seinen Posten erst im vergangenen Herbst übernommen hat, forciert nun die Jugend.

Seit Monaten wurde über die Besetzung des zweiten Caterham-Cockpits spekuliert. Van der Garde ist schließlich eine logische Wahl. Im Vorjahr bestritt er für das Team die GP2-Serie und war als Ersatzfahrer bei allen Rennen ins Formel-1-Team involviert. Speziell nach dem Saisonende der Nachwuchsserie saß van der Garde mit Ausnahme von Austin bereits bei den restlichen Saisonrennen am Freitag im Formel-1-Boliden und konnte seine Visitenkarte abgeben. Zudem pflegen sein Manager und sein Vater eine enge Verbindungen zum niederländischen Modelabel McGregor. Sein Schwiegervater in spe, Marcel Boekhoorn, ist ein vermögender Geschäftsmann und großzügiger Förderer der Karriere van der Gardes.

Van der Garde ist der erste Niederländer seit Christijan Albers in der Königsklasse. "Ich bin hoch erfreut, dass ich bestätigen kann, dass ich mit Caterham in der Formel 1 fahren werde. Ich bedanke mich bei Cyril, Tony Fernandes, McGregor und allen Personen, die daran gearbeitet haben", freut sich van der Garde über seine Beförderung. "Ich weiß, dass ich für den Schritt in die Formel 1 bereit bin. Die harte Arbeit während meiner Karriere und speziell die Zusammenarbeit mit dem Team im Vorjahr hat mich meinem ultimativen Ziel näher gebracht."

"2012 konnte ich mich ins Team integrieren. Einige der Strecken auf denen ich in im ersten Freien Training gefahren bin, waren neu für mich. Als Ersatzfahrer war ich die ganze Saison über in das Team integriert." In Zukunft steht der 27-Jährige im Rampenlicht. "Ich kann jetzt weiter auf höchstem Level lernen und zeigen, dass ich für die Formel 1 bereit bin." Van der Garde war einem Formel-1-Cockpit schon lange nahe, doch aus unterschiedlichen Gründen klappte es bisher nicht.

Im Jahr 2007 war der Niederländer Testfahrer für Super Aguri. Anschließend war er bei Spyker und dem Nachfolgeteam Force India in der gleichen Rolle. 2009 arbeitete er für Renault und im Vorjahr begann die Zusammenarbeit mit Caterham. Zwischen 2009 und 2012 war van der Garde in der GP2 aktiv und feierte insgesamt fünf Siege. Abiteboul nennt die ausschlaggebenden Gründe für van der Gardes Verpflichtung: "Er hat sich während der vergangenen Saison in der GP2 und bei seinen sechs Freitagseinsätzen sehr gut präsentiert."

"Er hat sein Tempo, sein technisches Feedback und seine Arbeit mit den Ingenieuren und Mechanikern kontinuierlich gesteigert. Das war die klare Rechtfertigung für seinen Aufstieg in die Formel 1. Für Giedo ist das der nächste natürliche Schritt. Wir wachsen als Team und wollen jungen Talenten in der Motorsportindustrie eine Chance geben mit uns zu wachsen. Das ist Giedos Chance und er hat sich den Platz verdient", sagt Abiteboul klar. "Er und Charles waren schon in der Vergangenheit Teamkollegen. Deshalb ist er der richtige Partner für Charles."

"Es wird eine sehr interessante Saison. Wir freuen uns darauf, dass Giedo weitere Fortschritte in der ultimativen Herausforderung Formel 1 macht." Im Jahr 2011 waren van der Garde und Pic Teamkollegen im Addax-GP2-Team. Pic beendete die Saison als Meisterschaftsvierter und van der Garde als Fünfter. Die Verpflichtung van der Gardes sind schlechte Neuigkeiten für Heikki Kovalainen. Es ist nur noch ein Cockpit für die Saison 2013 offen. Bei Marussia hat Luiz Razia angedockt. Das letzte freie Auto gibt es bei Force India.

Fotoquelle: xpbimages.com



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