Formel 1 2013

— 03.02.2013

Infiniti vor erster Saison als Titelsponsor bei Red Bull

Während der kommenden vier Jahre fungiert die Nissan-Tochter Infiniti als Titelsponsor des Red-Bull-Teams - Ist die intensivierte Partnerschaft nur der Anfang?



Technische Details waren bei der Präsentation des Red Bull RB9 in Milton Keynes wenige auszumachen. Kaum, dass die neueste Kreation von Stardesigner Adrian Newey enthüllt war, wurde sie auch schon wieder abgedeckt. Eines wurde jedoch deutlich: Die Partnerschaft mit der Edel-Automarke Infiniti wurde intensiviert, wie bereits im November 2012 verkündet.

Beim diesjährigen Formel-1-Boliden aus Milton Keynes schlägt sich dies in einer neuen Farbgebung nieder. Der RB9 kommt nicht mehr rein Dunkelblau, sondern Dunkelblau/Violett daher. Zudem prangen die Infiniti-Logos prominent auf den Seitenkästen und somit an jenem Platz, wo vom RB1 bis zum RB8 stets der Red-Bull-Schriftzug zu sehen war.

Bis einschließlich der Saison 2016 fungiert Infiniti nun als offizieller Titelsponsor des Red-Bull-Teams. "Unsere stärkere Verbindung mit Infiniti ab der Saison 2013 ist Teil der natürlichen Entwicklung unseres Teams und stellt das Wachstum des Teams dar", so Red-Bull-Teamchef Christian Horner.

"Wir sind nach wie vor ein junges Team und diese Partnerschaft ist ein sehr willkommener Aspekt unserer Entwicklung", spricht der 39-Jährige die Tatsache an, dass Red Bull erst seit der Saison 2005 als eigenes Team auftritt. Dietrich Mateschitz hatte seinerzeit das Jaguar-Team übernommen, welches wiederum fünf Jahre zuvor aus der Übernahme des Stewart-Teams entstand.

"Ich glaube ganz fest, dass beide Seiten in den kommenden Jahren enorm profitieren werden", kommentiert Horner die intensivierte Partnerscherschaft mit der Nissan-Tochter Infiniti. "Unsere neue Verbindung als Infiniti Red Bull Racing ist ein Meilenstein für Infiniti und ein klares Zeichen für unser Anliegen, die Marke global aufzustellen", sagt Infiniti-Chef Johan de Nysschen.

"Während die ersten 24 Monate für beiden Parteien außerordentliche Ergebnisse bereithielten, wird sich unser tiefgreifendes Engagement ab sofort merklich positiv auf die Menschen, die Prozesse und die Technologie auswirken", glaubt de Nysschen und fügt hinzu: "In die Saison 2013 und den Zeitraum darüber hinaus gehen wir mit dem gemeinsamen Anspruch, erstklassige Performance auf der Rennstrecke und auf der Straße abzuliefern."

Als Infiniti vor zwei Jahren als Sponsor bei Red Bull einstieg, gab es bereits Gerüchte, dass der Renault-Motor im Falle von Red Bull den Namen Infiniti tragen könnte. So kam es dann zwar nicht, doch der ursprüngliche Anspruch des Teams, keine anderen prominenten Logos als die eigenen auf dem Auto zu platzieren, wird inzwischen ganz offensichtlich weniger konsequent verfolgt. Was das B-Team Toro Rosso betrifft, so gibt es bereits Gerüchte, dass dieses an die Infiniti-Mutter Nissan verkauft werden könnte.

Fotoquelle: Red Bull

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