Toto Wolff (links) und Ross Brawn (rechts) haben zumindest kein Fahrerproblem

Formel 1 2013

— 04.02.2013

Brawn: "Haben die stärkste Fahrerpaarung"

Ross Brawn hält große Stücke auf seine Fahrer und sieht enorme Fortschritte beim neuen Boliden, der zum Erfolg verdammt ist - Wolff: "Die Formel 1 ist brutal ehrlich"



Nach drei Jahren Anlaufzeit beginnt für das Mercedes-Team heute ein neuer Abschnitt in der Königsklasse. Michael Schumacher und Norbert Haug sind weg, Lewis Hamilton, Toto Wolff und nicht zuletzt Niki Lauda sind neu an Bord. Die Silberpfeile präsentieren sich 2013 runderneuert und wollen mit dem F1 W04 endlich mehr erreichen, als in den Jahren zuvor. "Die Saison 2013 stellt den Beginn einer zweiten Ära für unser Silberpfeil-Werksteam dar", findet Teamchef Ross Brawn deutliche Worte.

"Die Umstrukturierungen, die wir in den vergangenen 18 Monaten im Team vorgenommen haben, sind auf einem guten Stand und das zeigt sich im F1 W04, der mit Blick auf das Design und den Detailgrad ein klarer Fortschritt gegenüber seinem Vorgänger ist", setzt der Brite große Hoffnungen auf eine Trendwende. "Unsere technischen Abteilungen in Brackley und Brixworth haben viele tausend Arbeitsstunden investiert, um sicherzustellen, dass das neue Auto einen deutlichen Performance-Schritt im Vergleich zur vergangenen Saison macht."

Ein weiterer wichtiger Faktor im Team sind die Fahrer. Nico Rosberg bleibt Mercedes erhalten, mit Lewis Hamilton konnte man einen der begehrtesten und angesehensten Fahrer von McLaren loseisen. Von der Pilotenseite her, gibt es für das Team in diesem Jahr also keine Ausreden. "Wir sind äußerst stolz, Lewis als Mercedes-Benz Werksfahrer im Team begrüßen zu dürfen", so Brawn. "Mit Lewis und Nico haben wir meiner Ansicht nach die stärkste Fahrerpaarung in der Formel 1 und ich glaube, dass ein gesundes Maß an Wettbewerb zwischen beiden dabei helfen wird, das Team voran zu bringen."

Bereits vor dem Launch durfte Nico Rosberg erste Runden im neuen Mercedes-Boliden drehen, heute Nachmittag wird dann auch Lewis Hamilton zum ersten Mal die Chance bekommen, ein paar Kilometer mit dem F1 W04 zurückzulegen. "Die ersten Runden mit einem neuen Auto sind stets sehr emotional", weiß auch Motorsportchef Toto Wolff. "Das war heute nicht anders. Umso mehr, wenn es sich bei dem neuen Auto um einen Mercedes-Benz Silberpfeil handelt."

Der Nachfolger von Norbert Haug sieht sein neues Team nach den Misserfolgen der vergangenen Jahre in der Pflicht: "Mercedes-Benz hat eine lange Tradition an Erfolgen im Motorsport und wir sind stolz, diese zu vertreten und gewillt, ihr gerecht zu werden. In den vierzehn Tagen seit ich zum Team gestoßen bin, war ich beeindruckt von dem, was ich vorgefunden habe. Alle im Team sind hochmotiviert, aufgeschlossen und fest entschlossen, Erfolge zu erzielen. Unsere Fahrer sind erfolgshungrig und es wird faszinierend sein, zu sehen, wie Nico und Lewis sich gegenseitig antreiben werden. Die Formel 1 ist brutal ehrlich und was in diesem Sport alleine zählen, sind die Rundenzeiten."

Zwar sind die Rundenzeiten beim ersten Shakedown heute sicher sekundär, doch spätestens ab morgen, wenn sich der Mercedes-Bolide in Jerez zum ersten Mal mit der Konkurrenz misst, wird auch bei den Teambossen der Zeitenmonitor wieder fest im Blick sein.

Fotoquelle: xpbimages.com

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