Formel 1 2013

— 04.02.2013

Hamilton: "Ich bin kein Wundertäter"

Lewis Hamilton erwartet in seinem ersten Jahr bei Mercedes noch keine Wunderdinge, will das Team im Vergleich zum Vorjahr aber voranbringen





Heute wird es für Lewis Hamilton ernst: Am Mittag enthüllte er zusammen mit Teamkollege Nico Rosberg das neue Auto, am Nachmittag sitzt der Brite beim Shakedown erstmals am Steuer des F1 W04 und kann sich dann auch offiziell Silberpfeil-Pilot nennen. Die ersten Runden in Jerez werden dem 28-Jährigen einen ersten Eindruck vom Auto vermitteln, auch wenn dieser wegen der dabei verwendeten Präsentations-Reifen von Pirelli nicht repräsentativ ist. Vor den ersten Kilometern im Auto traute sich Hamilton noch keine Standortbestimmung zu.

"Ich weiß nicht, wo wir momentan stehen", sagte der Brite am Mittag in Jerez. "Ich kenne nur einige aerodynamische Werte, außerdem haben die Jungs einige Verbesserungen erzielt." Einen großen Sprung nach vorne erwartet Hamilton jedoch nicht: "Dennoch ist es eine Weiterentwicklung des letztjährigen Autos." Schon im Vorfeld hatte der 28-Jährige das Jahr 2013 als eine Art gemeinsame Lernsaison bezeichnet.

"In diesem Jahr kommt es für mich darauf an, mich ins Team einzuleben, eine gute Arbeitsatmosphäre aufzubauen und daran zu arbeiten, das Auto in die richtige Richtung zu entwickeln. Das gilt insbesondere für das nächstjährige Auto", so Hamilton, der erst 2014 unter dem neuen Reglement mit seiner deutlichen Verschiebung des Kräfteverhältnisses rechnet. Allerdings weiß der Brite, dass das keine Ausrede für Misserfolge im Jahr 2013 sein kann: "Wir müssen als Team Zählbares abliefern, aber ich bin kein Wundertäter. Ich werde so hart wie möglich daran arbeiten, gemeinsam mit dem Team einen Schritt nach vorne zu machen."

"Unser Ziel muss sein, uns gegenüber dem vergangenen Jahr, welches nicht besonders stark war, zu verbessern. Sie haben einmal gewonnen, standen aber nicht oft genug auf dem Podium und haben nicht annähernd den Erfolg gehabt, den sie verdient hätten", meint Hamilton. "In diesem müssen wir Schritt für Schritt vorgehen. Wir müssen das erste Rennen beenden, dann aufs Podium fahren und anschließend versuchen Rennen zu gewinnen."

Fotoquelle: xpbimages.com

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