Formel 1 2013

— 05.02.2013

Di Montezemolo: "Ferrari trifft Entscheidungen, nicht Alonso"

Ferrari-Boss Luca di Montezemolo widerspricht Gerüchten, Fernando Alonso würde alles im Team entscheiden dürfen. Dieser erklärt derweil sein Fehlen in Jerez



Wie groß ist Fernando Alonsos Einfluss bei Ferrari? Der Spanier gilt als unumstrittene Nummer eins im Team, nimmt sich für den ersten Test in Jerez eine Auszeit und soll sich sogar Landsmann Pedro de la Rosa als Testfahrer der Scuderia geangelt haben. Diesen lasse er in dieser Woche sogar für sich fahren, heißt es von verschiedenen Seiten. Hat Alonso also Ferrari unter Kontrolle? "Ferrari trifft die Entscheidungen, nicht Alonso", stellt Ferrari-Boss Luca di Montezemolo klar.

Unterdessen erklärt Alonso selbst, warum er in der ersten Testwoche nicht anwesend ist: "Am Ende der letzten Weltmeisterschaft, einer sehr harten Weltmeisterschaft, hatten wir viele Sponsorenaktivitäten", wird der Spanier von 'Autosprint' zitiert. "Außerdem war ich in der ersten Januarhälfte aufgrund verschiedener Verpflichtungen ständig unterwegs." Darum sei es ihm nicht möglich gewesen, bereit für den ersten Test zu sein. "Wir haben uns daher entschieden, ein physisches Training in einem warmen Land in der Zeit abzuhalten."

Zumal Alonso den ersten Test eh nicht überbewerten will: "Beim ersten Test geht es sowieso nur darum, einen Gesamteindruck zu bekommen. Es wird nicht wirklich an der Performance gearbeitet, also denke ich, dass ich nicht viel verpasse", so der 31-Jährige, der trotz seiner Abwesenheit in ständigem Kontakt mit seinem Team stehen wird. "Ich werde über alles auf dem Laufenden gehalten. Es sind die letzten Wochen, wo man mal ein bisschen relaxen kann, dann ist wieder volle Pulle bis November angesagt."

Deswegen werde Alonso die Zeit so gut es geht ausschöpfen, das versteht auch Boss di Montezemolo. "Um die Performance des Autos geht es erst beim Barcelona-Test, deswegen wird Fernando erst dort starten", erklärt der Italiener. Geht es nach dem Spanier, so würde dies für Ferrari sowieso keinen Unterschied machen: "Das Team ist sehr glücklich, dass es auch andere Fahrer hat, die sich alle perfekt ergänzen", macht sich der Doppelweltmeister gegenüber 'AS' keine Sorgen. "Mit Felipe und Pedro ist es so, als wären wir die gleiche Person."

Ähnlich sieht das ausgerechnet der große Rivale. Sebastian Vettel wird zwar für Red Bull auch in der ersten Testwoche an den Start gehen, hält die Abwesenheit seines Titelkonkurrenten aber nicht für entscheidend: "In Jerez wird sowieso kein Rennen gefahren, also denke ich nicht, dass man da groß was verpasst, wenn man nicht hier ist."

Fotoquelle: Ferrari

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