Formel 1 2013

— 08.02.2013

Newey: Neues Auto in Jerez "ein Wunder"

Adrian Newey findet es erstaunlich, dass Red Bull trotz des langen Titelkampfes mit einem neuen Auto in Jerez aufschlagen konnte - Piloten haben wenig Einfluss





Die Jubelstürme nach dem erfolgreich verteidigten Titel waren noch nicht verhallt, da galt bei Red Bull schon volle Konzentration für die neue Saison, denn schließlich bringt ein langer WM-Kampf, wie ihn Red Bull 2012 führen musste, auch Nachteile mit sich. Während andere Teams die aktuelle Saison schon abhaken konnten, musste Red Bull immer noch Updates für das 2012er Auto entwickeln, damit im Titelduell gegen Fernando Alonso nicht die Luft ausgeht. Dementsprechend verzögert liefen die Arbeiten an dem neuen RB9.

Dennoch hat es der Rennstall geschafft, sein neues Auto gleich beim ersten Saisontest an den Start zu bringen. Für Designguru Adrian Newey ist es "ein kleines Wunder, dass wir überhaupt mit einem neuen Auto hier in Jerez sind". Da man bis zum Schluss den alten RB8 weiterentwickeln musste, war dem Team auch klar, dass man nicht so viel Entwicklungszeit für den neuen Boliden einplanen dürfe: "Das wiederum ist einer der Gründe dafür, wieso der RB9 eine Evolution darstellt", erklärt Newey gegenüber 'Speedweek'.

Dass der RB9 zweifelsfrei auf seinen erfolgreichen Vorgängern basiert, könne man dem Boliden deutlich ansehen: "Das diesjährige Modell RB9 fügt sich nahtlos in die Linie ein, die 2009 begann", so Newey, der trotzdem ein paar kleine Änderungen an Wagen vornahm: "Wir wollten einfach ein paar Bereiche aufräumen, die uns noch nicht ideal erschienen."

Eine Baustelle wäre dabei zum Beispiel die Zuverlässigkeit. Zwar liegen drei Lichtmaschinenausfälle von Sebastian Vettel (Valencia, Monza) und Mark Webber (Austin) nicht in der Hand von Red Bull, dennoch musste sich das Team des Öfteren auch mit anderen Problemen auseinandersetzen, zum Beispiel KERS. "Man trachtet nach Standfestigkeit", gibt Newey deswegen als erste Devise aus.

Zwar müssen die beiden Piloten am Ende die Punkte selbst nach Hause fahren und sind somit ein entscheidender Teil im Team, am Designprozess selbst aber haben sie laut Newey nicht so viel Einfluss: "Wir wissen inzwischen grundsätzlich genau, was sich Seb und Mark von einem Rennwagen wünschen und können das entsprechend interpretieren."

Fotoquelle: Red Bull

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