Formel 1 2013

— 09.02.2013

Bianchi testet Force India: Chancen auf Renncockpit?

Am Abschlusstag der Formel-1-Testfahrten in Jerez hat sich Jules Bianchi im Force India bewährt: Reicht es für einen festen Vertrag 2013?





Jules Bianchi hat sich im Rennen um das freie Cockpit bei Force India womöglich in eine bessere Position manövriert. Der Franzose überzeugte am letzten Testtag in Jerez. Bianchi durfte am Freitag 56 Runden im Force-India-Mercedes VJM06 drehen. Im Fokus der Testarbeit stand die Überprüfung der veränderten Aerodynamik. Der bisherige Test- und Ersatzpilot chauffierte daher über viele Runden eine große Messeinheit auf dem linken Seitenkasten um den Kurs.

Naben der konzentrierten Arbeit an der Entwicklung des Boliden und am Kennenlernen der neuen Reifengeneration blieb etwas Zeit für schnelle Runden. Man gab dem Youngster frische Pneus der weichen Sorte und ließ ihn von der Leine. Prompt markierte Bianchi die schnellste Force-India-Rundenzeit der Woche: 1:18.175 Minuten. Damit war der 23-Jährige nur um 27 Tausendstelsekunden langsamer als die Tagesbestleistung von Kimi Räikkönen (ebenfalls auf frischen Soft-Reifen).

"Jetzt haben sie mich richtig kennengelernt", sagt Bianchi nach dem Testeinsatz selbstbewusst gegenüber 'Autosport'. Er habe endlich zeigen können, dass er das Zeug zum guten Einsatzpiloten habe. "Bei meinen Einsätzen an den Freitagen in den Freien Trainings lief es nicht immer optimal - das stimmt wohl. Beim Test in Magny-Cours war es aber besser. Schon dort habe ich zeigen können, dass ich schnell bin. Hier ist mir das erneut gelungen."

Bianchi macht sich große Hoffnungen, nun endgültig im Rennen um das zweite Cockpit neben Paul die Resta gute Karten zu haben. "Es liegt nicht in meiner Hand. Ich kann nur mein Bestes geben, wenn ich mal im Auto sitze. Mehr kann ich leider nicht tun", sagt er. "Ich fühle mich bereit. Ich habe jetzt einige Kilometer Erfahrung im Formel-1-Auto und würde nun gern im Rennen fahren. Ursprünglich sollte ich weiterhin Testpilot bleiben, aber nun sieht der Plan anders aus. Ich hoffe, dass man sich in Barcelona entscheiden wird."

Ob der Franzose in der zweiten Testwoche ab dem 19. Februar noch einmal eine Chance bekommen wird, steht derzeit noch nicht fest. Für das zweite Renncockpit der Inder haben sich zahlreiche Kandidaten beworben. Bislang galt Adrian Sutil als aussichtsreichster Anwärter, aber um den Gräfelfinger ist es still geworden. James Rossiter, der den Force India am Donnerstag testen durfte, ist kein Kandidat für die Hülkenberg-Nachfolge beim Team von Vijay Mallya.

Fotoquelle: xpbimages.com

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