Formel 1 2013

— 13.02.2013

Glock glaubt: Mit den Neulingen tut sich Marussia schwer

Ex-Marussia-Fahrer Timo Glock sieht bei den Testfahrten schwierige Zeiten auf die beiden Formel-1-Neulinge seines früheren Rennstalls zukommen



Ob es Marussia in diesem Jahr gelingt, die rote Laterne der Formel 1 an einen anderen Rennstall weiterzugeben? Die Voraussetzungen dafür scheinen nicht unbedingt gegeben zu sein. Denn im Winter tauschte das russisch-britische Team kurzerhand beide Fahrer aus und holte zwei Formel-1-Neulinge an Bord. Auch um die Finanzierung des Rennprojekts ist es wohl nicht zum Besten bestellt.

"Sie brauchen einfach etwas mehr finanzielle Unterstützung, dass sie vorangelangen und entwickeln können", sagt Ex-Marussia-Fahrer Timo Glock bei 'Autosport'. "Die größeren Teams werden nicht nachlassen. Das macht es so schwierig für die kleineren Teams, aufzuholen. Wenigstens ist ihnen mit dem Auto ein Fortschritt gelungen. Der Rennwagen ist in diesem Jahr schneller. Jetzt geht es um die Weiterentwicklung."

Doch gerade diese könnte sich als Hemmschuh erweisen - bei zwei Formel-1-Rookies im Team, meint Glock. "Es wird sicher nicht einfach. Vor allem nicht beim Testen. Denn da musst du die richtigen Entscheidungen treffen, um die Schwächen des Autos aufzuzeigen. Das gelingt nur mit Erfahrung. Luiz (Razia) und Max (Chilton; Anm. d. Red.) stehen also unter großem Druck, rasch auf Tempo zu gelangen."

Fotoquelle: xpbimages.com

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