Formel 1 2013

— 15.02.2013

Key glaubt an Platz sechs: "Mit Platz neun ist keiner glücklich"

2008 sorgte Toro Rosso mit Platz sechs bei den Teams für eine Sensation - Technikchef James Key glaubt trotz knapper Ressourcen an eine Wiederholung





2008 gelang Toro Rosso mit Sebastian Vettels Sieg in Monza die Sensation des Jahres - danach ging es aber mit dem kleinen Red-Bull-Team bergab. 2009 wurde das Budget gekürzt, zudem musste man die Einrichtungen in Faenza ausbauen, da eine Reglementänderung verbat, dass man in den Genuss des Know-hows von Red Bull Technology in Milton Keynes kam. Toro Rosso reihte sich also stets am Ende des Mittelfeldes ein - doch 2013 soll es nun endlich wieder aufwärts gehen.

Bei diesem Vorhaben gilt der seit Mitte 2012 engagierte Technikchef James Key, der vorher Sauber nach vorne brachte, als Schlüsselperson. Er ersetzt den Italiener Giorgio Ascanelli und bringt frischen Wind in den Rennstall von Franz Tost. Als Zielvorgabe hat der Brite Platz sechs ausgegeben. Das Team will also dorthin zurück, wo man im Sensationsjahr 2008 gelandet war.

Doch ist dies mit den begrenzten Ressourcen bei Toro Rosso überhaupt möglich? "Im Team gibt es da zwei Seiten", erklärt Key gegenüber 'Autosport'. "Die eine ist der Wille, es zu schaffen. Ich glaube nicht, dass irgendjemand mit Platz neun in der Konstrukteurs-WM zufrieden war. Die andere Seite ist, dass das wegen der Größe des Teams und unserer Ressourcen, die wir haben und die wir aufbauen, natürlich eine große Aufgabe ist. Wenn wir es aber schaffen, mit den Leuten mitzuhalten, die 2012 vor uns waren, dann gibt es keinen Grund, warum wir nicht um diese Position kämpfen sollten."

Mit diesem Ziel fordert Key sein Ex-Team Sauber heraus, das 2012 den sechsten Platz in der Konstrukteurs-WM erreicht hat. Die Schweizer glänzten mit einigen Podestplätzen und hätten am Ende beinahe noch das Herstellerteam Mercedes übertrumpft. "Das ist ein großartiges Ziel", verweist der neue Toro-Rosso-Technikchef auf Rang sechs. "Ich glaube, dass es möglich ist, und der Wille im Team ist da, das zu erreichen."

Damit die Mission gelingt, wird es aber wichtig sein, dass Toro Rosso von Anfang an konkurrenzfähig ist. Der Grund: 2014 stellt die Reglementrevolution die Formel 1 auf den Kopf - die Teams sollten also so früh wie möglich beginnen, sich auf das kommende Jahr einzustellen. Da bleibt kaum Zeit, ein nicht optimal funktionierendes Auto zu korrigieren, zumal Toro Rosso mit seine Ressourcen aufgrund des geringen Budgets gezielt einsetzen muss.

Key rechnet damit, dass es diesbezüglich bei den Teams unterschiedliche Herangehensweisen geben wird, ab wann man sich dieses Jahr auf die Entwicklung für 2014 konzentrieren wird: "Es wird verschiedene Umbrüche geben, was auch mit den unterschiedlichen Teamstrukturen und Faktoren aller Art zu tun haben wird. Es wird auch damit zu tun haben, inwiefern die Teams bisher für 2014 gearbeitet haben."

Fotoquelle: xpbimages.com

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