Wann geht für das Mercedes-Team endlich die Formel-1-Sonne auf?

Formel 1 2013

— 16.02.2013

Rosberg sicher: Keine Destabilisierung durch Umbruch

Die Änderungen im Management des Mercedes-Teams werden keine Auswirkungen auf 2013 haben, da ist sich Nico Rosberg sicher - Langfristig positive Maßnahme



Das Mercedes-Team erlebte in den vergangenen Wochen einen deutlichen Wandel - allerdings nur in den oberen Positionen. Motorsportchef Norbert Haug ist nicht mehr da, dafür kam Toto Wolff ins Team. Niki Lauda wurde als Aufsichtsratsvorsitzender berufen, Lewis Hamilton für Michael Schumacher geholt. Gerüchteweise stand auch Ross Brawn kurz vor der Ablösung, doch der Brite ist weiterhin als Teamchef aktiv.

Trotz dieser ganzen Unruhen glaubt Nico Rosberg nicht, dass das Mercedes-Team dadurch destabilisiert wird. Zumal das Kernteam um Konstrukteur Aldo Costa, das sich für den neuen W04 verantwortlich zeigt, unverändert geblieben ist und nichts mit dem Wechsel an der Spitze zu tun hatte. "Diese Saison sollte nicht beeinflusst sein", sagt Rosberg gegenüber 'Autosport'. "Im Grunde eigentlich sowieso nicht, da die Hauptleute, die dieses Auto gebaut haben, gar nicht betroffen sind", fügt er an.

Vielmehr seien die Änderungen im Team auf die Zukunft ausgelegt. "Große Sprünge vorwärts, ein Blick auf die riesigen Veränderungen im kommenden Jahr - darauf werden die Managementwechsel Einfluss haben", ist sich der Silberpfeil-Pilot sicher und blickt deswegen positiv in die Zukunft: "Das alles ist langfristig. Und das ist gut, denn kurzfristig brauchen wir Stabilität, langfristig wollen wir ein noch besserer Rennstall werden."

Zumal ein Rennteam manchmal einfach grundlegende Veränderungen brauche, wie Rosberg betont: "Änderungen waren in gewissem Maße immer eine gute Sache, und werden auch weiterhin eine gute Sache sein, um voranzukommen." Ergebnistechnisch muss sich 2013 in jedem Fall was ändern, wenn man bei Mercedes endlich den Sprung von der grauen Maus zum glänzenden Spitzenteam vollführen will.

Fotoquelle: Daimler

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