Formel 1 2013

— 18.02.2013

Vettel und Red Bull: Lauda glaubt an lange Zusammenarbeit

Ex-Weltmeister Niki Lauda glaubt nicht, dass Sebastian Vettel das Red-Bull-Team nach Auslaufen seines aktuellen Vertrags Ende 2014 verlassen wird



Am Wochenende machte Red-Bull-Besitzer Dietrich Mateschitz mit den Worten "Vettel bleibt bei uns bis Ende 2014. Das steht nicht zur Debatte" einmal mehr klar, dass an einem kolportierten Wechsel von Weltmeister Sebastian Vettel von Red Bull zu Ferrari zumindest für die kommende Saison nichts dran ist. Nun klingt sich auch Ex-Weltmeister und Mercedes-Aufsichtsratschef Niki Lauda in dieses Thema ein. Der Österreicher ist der Überzeugung, dass Vettel mindestens bis Ende 2014 in Milton Keynes bleiben wird, unter Umständen sogar länger.

"Ich kenne Sebastians Vertrag mit Red Bull. Er ist langfristig ausgelegt", behauptet Lauda gegenüber dem italienischen TV-Sender 'Griglia di Partenza'. Wäre es anderenfalls vorstellbar, dass der jüngste Dreifach-Weltmeister der Geschichte statt bei Ferrari womöglich bei Mercedes unterkommen könnte? Lauda deutet zumindest an, dass diese Überlegungen nicht grundsätzlich abwegig sind. "Aus diesem Grund haben wir ihn bei Mercedes nicht verpflichtet", so der Aufsichtsratsvorsitzende der "Silberpfeile" im Hinblick auf die Laufzeit von Vettels Red-Bull-Vertrag.

Gänzlich ausschließen will Lauda einen Teamwechsel beim amtierenden Champion aber nicht. "Irgendwann wird er woanders hingehen", hatte der Weltmeister der Jahre 1975, 1977 und 1984 noch vor wenigen Wochen im Zuge der Ferrari-Gerüchte um Vettel gegenüber 'CNN' geunkt und in diesem Zusammenhang auf seine eigene Karriere verwiesen: "Ein Skifahrer wechselt seine Ski jedes Jahr, also musst du auch mindestens einmal dein Auto wechseln. Ich selbst habe in meiner Karriere drei- oder viermal das Auto gewechselt und trotzdem weiter gewonnen."

Nachdem Lauda seine Formel-1-Laufbahn 1971 bei March begonnen hatte, wechselte er zur Saison 1973 zu BRM, um nach nur einem Jahr bei Ferrari anzudocken. In Jarama 1974 gelang ihm am Steuer des 312B3 der erste seiner 25 Grand-Prix-Siege. Nach drei Jahren und zwei WM-Titeln für die Scuderia aus Maranello wechselte Lauda zur Saison 1978 zu Brabham und gewann mit dem BT46 in Anderstorp (mit Turbine am Heck) und Monza (ohne Turbine).

Nach einer enttäuschenden Saison 1979 verkündete Lauda genervt seinen Rücktritt, doch schon in der Saison 1982 saß er im McLaren-Cockpit und siegte in Long Beach und Brands Hatch. Bis zum endgültigen Karriereende im Herbst 1985 gewann der Österreicher noch sechs weitere Rennen und seinen dritten WM-Titel.

Fotoquelle: xpbimages.com

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