Formel 1 2013

— 18.02.2013

Formel-1-Börsengang: Im Oktober ab auf's Parkett?

Bessere Konjunkturaussichten und rosige Gewinnprognosen sollen das IPO noch 2013 möglich machen - Ist der Fall Gribkowsky der letzte Stolperstein?





Was lange währt, wird endlich gut. Darauf hofft zumindest Bernie Ecclestone, wenn es um die Formel 1 und ihren lange angekündigten Börsengang geht. Das so genannte Initial Public Offering (IPO) am Handelsplatz Singapur hätte schon im Juli vergangenen Jahres über die Bühne gehen sollen, war wegen der Eurokrise, der Wirtschaftsflaute im asiatischen Raum und dem Misserfolg von Facebook auf dem Parkett aber erst auf den Herbst und anschließend nochmals auf 2013 verschoben worden.

Auch die Schadenersatzforderung der BayernLB im Zuge des Falls Gribkowsky hatte eine Rolle bei den Entscheidungen gespielt. Einem Bericht des 'Daily Telegraph' zufolge zeichnet sich jetzt ab, dass Ecclestone und CVC Capital Partners bis Oktober dieses Jahres Nägel mit Köpfen machen - obwohl der Formel-1-Zampano selbst noch im Oktober 2012 davon gesprochen hatte, dass sogar ein Aufschub bis 2014 denkbar sei. Selbst diesen Termin hatte Ecclestone mit dem Wörtchen "vielleicht" verknüpft.

Grund für die plötzliche Beschleunigung der Angelegenheit sind offenbar die rasche Erholung der Weltmärkte sowie einige positive Beispiele aus der Branche, etwa der Discovery Channel und weitere US-Medienunternehmen. Angeblich strebt CVC es deshalb an, mehr Geld herauszuholen als das ursprünglich avisierte Volumen von 6,5 Milliarden US-Dollar (umgerechnet rund 4,9 Milliarden Euro). Eine namentlich nicht genannte Quelle aus dem Dunstkreis des Vermarkters zeigt sich optimistisch.

"Das Unternehmen ist also eine Menge mehr Wert als noch im vergangenen Jahr", erklärt der Insider dem 'Daily Telegraph'. Der Fall Gribkowsky allerdings wird sich jedoch nicht von heute auf morgen erledigen, obwohl der Informant ein Ende in Aussicht stellt: "Im Oktober dieses Jahres wollen wir nach vorne blicken und zusehen, dass der Großteil der Einkünfte unter Dach und Fach, der Markt gut aufgestellt und die Sache in Deutschland geklärt ist." Auch die Zahlen lassen aus Sicht der Formel 1 hoffen.

Insiderinformationen zufolge soll der Umsatz der Königsklasse in diesem Jahr um elf Prozent auf dann zwei Milliarden US-Dollar (1,5 Milliarden Euro) steigen, es wird ein Nettogewinn von 457 Millionen US-Dollar (342 Millionen Euro) erwartet. Allerdings sind die Berechnungen noch unter der Prämisse angestellt worden, der zweite US-Grand-Prix in New Jersey fände statt. Auch die neuen Partnerschaften mit Rolex und Emirates wurden nicht kalkuliert. CVC hatte seine Beteiligung deutlich zurückgefahren und Anteile an einen norwegischen Investor sowie zwei US-amerikanische Beteiligungsgesellschaften veräußert.

Fotoquelle: xpbimages.com



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