Formel 1 2013

— 19.02.2013

Rosberg optimistisch: "Viel schneller als im Vorjahr"

Erst Probleme, dann die Bestzeit: Für Mercedes lief der zweite Tag in Barcelona äußert wechselhaft - Nico Rosberg wittert enorme Fortschritte am W04



Schlechter Start, gutes Finish - so kann man wohl den heutigen Testtag von Mercedes beschreiben. Nur 14 Runden schaffte Nico Rosberg im Laufe des Vormittags, bevor ein Getriebeproblem die Bemühungen der Mercedes-Mannschaft vorerst lahmlegte. Am Nachmittag lief es jedoch besser für die Silberpfeile, am Ende konnte man mit einer Zeit von 1:22.616 Minuten die Tagesbestzeit holen - sieben Tausendstelsekunden vor Kimi Räikkönen (Lotus).

Dementsprechend gemischt sind die Gefühle bei Nico Rosberg, der heute nur 54 Runden absolvieren konnte - Fernando Alonso schaffte bei seinem Testdebüt mehr als doppelt so viele (110). "Wir hatten einen wechselhaften Tag mit einigen verlorenen Runden am Morgen", beschreibt Rosberg seine Eindrücke. "Trotzdem waren wir in der Lage, schnell durch ein gutes Nachmittagsprogramm zu kommen."

"Natürlich ist es immer gut, der Schnellste am Ende des Tages zu sein", schielt der Deutsche auf den Zeitenmonitor. "Im Großen und Ganzen fühle ich mich aber glücklich und wohl im Auto. Es fühlt sich besser als das letzte Mal an, wo wir auf dieser Strecke waren." Eine Baustelle ist dem 27-Jährigen aber noch ein Dorn im Auge: "Wir müssen noch an der Reifenabnutzung arbeiten, aber unser heutiges Programm hat uns sehr dabei geholfen, sie zu verstehen."

Neben Reifentests (Rosbergs Bestzeit erfolgte übrigens auf den Medium-Reifen) konzentrierten sich die Silberpfeile vorrangig auf die Balance des W04. Am Vormittag experimentierte das Team zudem erneut mit einem passiven DRS. Ein interessanter Randaspekt: Die Umgebung der Auspuff-Endrohre war in Barcelona schwarz verkleidet. Mutmaßlich soll es sich dabei um ein hitzebeständigeres Material handeln, nachdem Rosberg am ersten Jerez-Tag nach einem Kurzschluss brennend ausgerollt war.

Ganz so dramatisch verlief der Barcelona-Auftakt für Mercedes dieses Mal nicht, auch wenn das Getriebeproblem natürlich ärgerlich für das Team war. Viel wichtiger wiegt laut Rosberg jedoch das generelle Gefühl im Auto: "Es ist eine viel, viel bessere Ausgangsposition", vergleicht er den W04 mit seinem Vorgänger. "Man spürt, dass der Schwerpunkt tiefer und die Aerodynamik besser ist. Es fühlt sich einfach viel stärker an. Es macht Spaß zu fahren, denn es ist viel schneller als im Vorjahr."

Jetzt müsse man nur noch die Zuverlässigkeit in den Griff kriegen, die sich bisher als Achillesferse des neuen Mercedes-Boliden erwies. "Ich konnte nicht viele Runden drehen", klagt Rosberg. "Das ist ein wenig schade. Daran müssen wir arbeiten. Wir haben gerade ein paar Zuverlässigkeitsprobleme zu viel, ansonsten geht es aber in die richtige Richtung." Morgen hat Rosberg aber erst einmal Pause, den zweiten Testtag nimmt Lewis Hamilton unter die Räder.

Fotoquelle: xpbimages.com

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