Formel 1 2013

— 20.02.2013

Sutil vs. Bianchi: Entscheidung am Verhandlungstisch

Der Force-India-Test von Adrian Sutil und Jules Bianchi in Barcelona ist alles andere als ein Shootout um das Cockpit: Es geht um die Motoren ab 2014





Adrian Sutil hofft auf eine Rückkehr in die Formel 1. Der 30-jährige Deutsche, der seinen bisher letzten von insgesamt 90 Grands Prix 2011 in Brasilien bestritten hat, wird am morgigen Donnerstag bei seinem früheren Team Force India testen. Der Gräfelfinger traf bereits am Mittwoch gemeinsam mit seiner Freundin Jennifer am Circuit de Catalunya ein. Die indische Mannschaft hat neben Paul di Resta noch das zweite Renncockit frei. Auch der Franzose Jules Bianchi hat noch Chancen auf den Deal mit Force India.

Im Rahmen der Testfahrten in Barcelona könnte eine Entscheidung über die Vergabe des letzten freien Platzes in der Formel 1 2013 fallen - allerdings nicht auf der Strecke, sondern am Verhandlungstisch. Sutil fährt am Donnerstag, Bianchi am Freitag im VJM06. Die Leistungen der beiden Kandidaten werden allein aufgrund unterschiedlicher Bedingungen (am Freitag soll es regnen) nicht vergleichbar sein. Von einem Shootout um den begehrten Sitz kann also keine Rede sein.

Die Entscheidung bei der Vergabe des Cockpits fällt in Verhandlungen um Motoren für 2014. Aktuell wird der Force India von einem Mercedes-Triebwerk angeschoben. Ob dies auch im kommenden Jahr so sein wird, steht derzeit noch in den Sternen. Force India verhandelt mit Ferrari. Ausgerechnet die Italiener sind es, die Bianchi fördern. Der Preis der Ferrari-V6-Turbos für 2014 soll erheblich geringer sein als das künftige Mercedes-Triebwerk.

Bianchi wäre demnach eine Garantie für günstige Motoren. Gleichzeitig bringt der Franzose angeblich auch noch mehr Sponsorengelder als Sutil mit. 2:0 für Bianchi? Nicht ganz, denn auch der Deutsche erfährt gewisse Unterstützung. Sutil war zu seiner Formel-3-Zeit Mercedes-Junior. Diese Verbindung hat bis heute Bestand. Die Stuttgarter möchten Sutil gern im Force India sehen. Die Frage ist nun, wie günstig Mercedes seinen 2014er-Antrieb anbieten kann. Die Verhandlungen laufen derzeit. Eine Entscheidung soll nach Informationen von 'Motorsport-Total.com' noch vor der zweiten Testwoche in Barcelona fallen.

Fotoquelle: xpbimages.com



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