Formel 1 2013

— 20.02.2013

Hamilton: Reifenschleudern im Schongang bereitet Probleme

Der Brite zieht ein positives Fazit und erkennt dank Feintuning Fortschritte im Umgang mit den Pneus - "Rennen beenden und Punkte holen" als Nahziel





Lewis Hamilton mimte am Mittwoch in Barcelona den Marathonmann. 121 Runden oder 563 Kilometer spulte der Brite im neuen Mercedes W04 ab und war mit einer persönlichen Bestzeit von 1:22.726 Minuten kurz vor der Mittagspause der viertschnellste Pilot in Katalonien. "Wir hatten einen guten Tag und es war herrlich, so viele Runden zu drehen. Wir machen ständig Fortschritte, wenn es um das Verständnis von Reifen und Abstimmung geht", zieht Hamilton ein erfreutes Fazit vom Tage.

Auch sein Chef ist zufrieden: "Sieht doch gar nicht schlecht aus: Hamilton auf harten Reifen, Vettel auf weichen. Das sind sechs Zehntel Unterschied. Da sind wir gut bei der Musik", meint Niki Lauda gegenüber 'auto motor und sport'. Der Aufsichtsratsvorsitzende des Formel-1-Teams konnte beobachten, dass sein Pilot allen voran durch Konstanz auffiel, der Pirelli-Pneu zeigte nach Aufwärm- und Abkühlphase kaum noch Schwankungen am W04. Das lässt aus Mercedes-Sicht hoffen.

Die Silberpfeile testen zunächst mit der Vorjahresversion des Auspuffs und schraubten erst später die Conada-Variante für 2013 ans Auto. Grund waren offenbar Messungen im Heckbereich, um herauszufinden, welchen Einfluss die Temperaturen auf den Reifenabbau haben. Bei den Gummis war die harte Variante zunächst erste Wahl, später sattelten die Silberpfeile auf die mittlere um und versuchten sich an Longruns. "Die Arbeit mit der harten Mischung war sehr gut heute", meint Hamilton.

Allerdings offenbarten sich durchaus Probleme mit den Pirellis. "Auch wenn alle Reifen Abbau gezeigt haben. Sie zu schonen, ist nicht einfach", schränkt der Ex-Weltmeister seine positive Bilanz partiell ein, um gleich darauf zu bemerken: "Beim vergangenen Test ging es aber nicht so gut, weil das Auto sich nicht so ansprechend verhielt. Hier ist es viel besser." Der Teufel steckt im Detail. Mercedes hatte nicht wirklich nennenswerte Updates gebracht, sondern an allen Ecken und Enden Feintuning betrieben.

Mut macht Hamilton die Moral bei Mercedes: "Die Jungs an der Strecke und in der Fabrik arbeiten wirklich hart. Es baut einen auf, wenn man die Mühe sieht, die sie investieren." Dennoch ist der Brite bemüht, die Erwartungen niedrig zu halten. "Das realistische Ziel ist es, Rennen zu beenden und in die Punkte zu fahren." Am Donnerstag übernimmt bei Mercedes wieder Nico Rosberg das Steuer.

Fotoquelle: xpbimages.com



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