Formel 1 2013

— 26.02.2013

Mercedes: Wie sicher sitzt Brawn tatsächlich im Sattel?

Gerüchte um die künftigen Strukturen bei Mercedes: Muss Ross Brawn doch gehen, wenn Paddy Lowe kommt? - Damon Hill: "Veränderungen waren abzusehen"





Bei Mercedes ist man auf dem Weg zu neuen Strukturen noch nicht auf der Zielgeraden. McLaren gibt den Wunschkandidaten Paddy Lowe nicht vor Jahresende frei. Der britische Toptechniker kann erst zur Saison 2014 zum deutschen Werksteam stoßen. Für den Mercedes-Teamchef Ross Brawn ist dies eine wichtige Nachricht - allerdings mit eventuell unangenehmen Begleiterscheinungen. Bisher war Brawn davon ausgegangen, dass Lowe nur im Falle seines Abschieds kommt.

Bislang hat Mercedes die Verpflichtung von Lowe zur Saison 2014 noch nicht offiziell bestätigt, aber McLaren schickt den bisherigen Technikchef sicherlich nicht ohne Grund ein Jahr lang zur Gartenarbeit. "Ross stand nie zur Debatte. Er ist in seiner Position und er bleibt in dieser Position", stellt Niki Lauda klar. "Es ist alles unter Kontrolle. Da sollte man nichts Großes daraus machen." Dennoch reißen die Gerüchte um einen möglichen Abschied von Brawn nicht ab.

Der Brite selbst sorgte indirekt dafür. Vor wenigen Tagen gab Brawn zu Protokoll: "Paddy kommt nicht. Ich muss mir erst einmal alles anschauen, bevor ich mich langfristig festlege. Sollte ich mich entscheiden, das Team zu verlassen, dann würde Paddy kommen. Solch einen Plan gibt es." Mit diesen Äußerungen stellt sich Brawn quasi selbst ein Ultimatum. Klartext: Dass Lowe zur Saison 2014 kommt, bedeutet offenbar gleichzeitig, dass Brawn spätestens 2014 weg ist.

"Als Niki Lauda den Vorsitz übernahm, da war klar, dass es einige Veränderungen geben würde, um die Ausgaben von Mercedes zu rechtfertigen und ein klares Statement zu machen", schildert Ex-Formel-1-Weltmeister Damon Hill gegenüber 'Sky Sports News' seine Sicht der Mercedes-Dinge. Die große Frage ist derzeit noch, welche Funktion Lowe bei Mercedes haben wird. Das Team hat bereits drei Technische Direktoren. "Solange die Arbeitsbereiche klar abgegrenzt sind, gibt es kein Problem", sagt Brawn auf 'Formula1.com'.

Fotoquelle: Daimler



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