Formel 1 2013

— 26.02.2013

Ferrari: Ansaugen und dann ausscheren

Ferrari-Teamchef Stefano Domenicali erwartet kaum Veränderungen in der Hackordnung: Die Italiener wollen beim Saisonstart am Heck der Besten sein





Ferrari-Präsident Luca di Montezemolo ist es leid. Der große Boss des italienischen Sportwagenherstellers will sein Formel-1-Team endlich wieder an der Spitze der Königsklasse sehen. Titel zählen, nichts anderes. Aus diesem Grund hat Montezemolo seiner Mannschaft im Winter eine klare Vorgabe erteilt: Ferrari soll sofort zum Start in die Saison vorne dabei sein, um sich eine anstrengende Aufholjagd im technischen Bereich zu ersparen.

"Die momentane Situation ist in Ordnung. In Ordnung auf Grundlage unseres eigenen Fahrplans", schildert Ferrari-Teamchef Stefano Domenicali die aktuelle Lage der Scuderia. Der neue F138 hatte in den ersten beiden Testwochen in Jerez und Barcelona einen allenfalls soliden, aber keinen bärenstarken Eindruck hinterlassen. Immerhin stellt sich die Situation nicht so dramatisch dar wie im Vorjahr. 2012 ging Ferrari mit erheblichem Rückstand in die ersten Rennen.

"Das Ziel ist es, näher an den führenden Autos zu sein. Ich wäre überrascht, wenn wir beim ersten Rennen das schnellste Auto hätten. Wenn wir aber bis auf ein paar Zehntel an den anderen dran sind, dann ist in der sehr langen Saison alles möglich", sagt Domenicali gegenüber 'Reuters'. "Es ist eine ganz andere Situation als 2012. Alle anderen machen auch einen guten Job. Meine Eindrücke vom Test sind, dass es im Vergleich zum Ende der vergangenen Saison nur wenige Verschiebungen gibt."

"Wir müssen sicherstellen, dass wir möglichst nahe an den Schnellsten sind. Dann machen Fahrer und Team den entscheidenden Unterschied aus", so der Ferrari-Teamchef. In Jerez und Barcelona hinterließen vor allem Red Bull und McLaren einen starken Eindruck. Gut möglich, dass sich Ferrari erst an den beiden Konkurrenten vorbeikämpfen muss. "In Australien ist nicht das Finale der Saison, sondern nur der Start. Wir müssen locker bleiben", beschwichtigt Domenicali.

Fotoquelle: Ferrari



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