Nico Hülkenbergs "Rennen" war heute nach 2/3 der Distanz beendet

Formel 1 2013

— 03.03.2013

Sauber: C32 erneut ein "Auslaufmodell"

Am zweiten Tag in Folge sorgt ein Wasserleck bei Sauber für ein vorzeitiges Ende einer Rennsimulation - Nico Hülkenberg dennoch zufrieden



Duplizität der Ereignisse bei Sauber: Nachdem gestern bereits Esteban Gutierrez eine Rennsimulation wegen eines Wasserlecks abbrechen musste, ereilte seinen Teamkollegen Nico Hülkenberg heute das gleiche Schicksal. Nach 47 von geplanten 66 Runden wurde der C32 bei einem Boxenstopp in die Garage zurückgeschoben. "Wir hatten leider technische Probleme, weshalb wir die Rennsimulation nicht komplett fahren konnten", erklärt Tom McCullough, Leitender Ingenieur an der Rennstrecke.

Nach Aussage von Sauber sei das Problem jedoch an anderer Stelle als gestern aufgetreten. "Die Rennsimulation verlief nicht zu 100 Prozent nach Plan", berichtet Hülkenberg, der auch mit der Vorstellung des C32 nicht zufrieden gewesen sein dürfte. Auf der weichen Reifenmischung stiegen die Rundenzeiten schon nach wenigen Umläufen über die Marke von 1:30 Minuten an. "Die Reifen haben zu Beginn stark abgebaut, es ist sehr schwierig, sie am Leben zu halten", bestätigt der Emmericher den Eindruck.

Unter dem Strich war der 25-Jährige mit dem letzten Testtag des Winters jedoch zufrieden: "Wir konnten den überwiegenden Teil unseres geplanten Testprogramms durchführen, das aus einer Qualifying- und Rennsimulation bestand. Die Qualifying-Simulation verlief problemlos, allerdings hat das Auto bei der Balance noch Potenzial. Daher müssen wir vor Melbourne noch einige Hausaufgaben erledigen." Auf weichen Reifen fuhr Hülkenberg am Mittag eine Zeit von 1:21.541 Minuten.

Damit war er mit einem Rückstand von 1,411 Sekunden auf die Bestzeit von Nico Rosberg Vierter der Tageswertung. In der Wochenbilanz fuhr Hülkenberg, den Kurs heute trotz der Probleme 118 Mal umrundete, auf Position sechs. "Wir haben einige interessante Ansätze gefunden, und alles in allem bin ich recht zufrieden", lautet nach Abschluss der Testfahrten das Fazit des Deutschen.

"Insgesamt waren die drei Wintertests recht erfolgreich für unser Team. Wir konnten viele Runden fahren und haben unser neues Auto gut verstanden. Dadurch können wir in den kommenden Wochen die richtigen Entscheidungen treffen", zieht auch McCullough eine positive Bilanz. Die Zuverlässigkeit des C32 ist - von kleineren Problemen abgesehen - gut.

Mit 5300 Kilometern gehörte das Schweizer Team zu den Dauerläufern der Wintertests. Nun bleiben Sauber noch wenige Tage für die Vorbereitung auf Melbourne. "Wir werden in der Fabrik die Daten analysieren, und das voll Potenzial unseres Autos vor dem ersten Rennen auszuwerten", erklärt McCullough.

Fotoquelle: xpbimages.com

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