Fernando Alonso darf im Saisonverlauf mit Updates am F138 rechnen

Formel 1 2013

— 07.03.2013

Ferrari vor dem Saisonstart: Optimismus al dente

Stefano Domenicali sieht seine Farben gut aufgestellt, aber nicht zwingend als Siegkandidat - Nick Tombazis rechnet mit schwierigem Entwicklungsspagat



Ferrari war in der jngsten Vergangenheit nicht unbedingt ein Freund des frhen Vogels. Zum Saisonstart hinkte die Scuderia der Konkurrenz regelmig hinterher und musste durch teilweise beeindruckende Aufholjagden in der Fabrik groe Lcken schlieen. Stefano Domenicali hofft, dass der neue F138 ohne Nachbesserung konkurrenzfhig ist: "Sollte nicht jemand anderes Wunder vollbracht haben, bin ich davon berzeugt, dass Ferrari mitmischt", demonstriert der Teamchef eine breite Brust.

Ganz weit aus dem Fenster lehnen will sich der Italiener aber doch nicht und tastet sich in Sachen Zielsetzung behutsam vor: "Ein Podium in Australien wre eine gute Grundlage, um darauf fr die Erfolge aufzubauen, die wir bentigen." Zuversichtlich stimmen Domenicali nach eigener Aussage eine neue Geschftsstruktur, eine vernderte Arbeitsweise, Neuerungen am Auto, die Fortschritte der Vorsaison und die Ergebnisse der Tests. Auerdem lsst die Stabilitt der Regeln aus Sicht der Roten hoffen.

Vertrauen in die Aerodynamik

So ist abzusehen, dass abenteuerliche Neuinterpretationen der Paragraphen ausbleiben: "Eine weitere Garantie dafr, dass es keine berraschung in Form auerordentlich kreativer Lsungen gibt", unterstreicht Domenicali und erwartet, dass die schnellsten Piloten beim Saisonabschluss 2012 in Sao Paulo auch kommende Woche in Australien wieder den Ton angeben. "Zumindest hoffen wir darauf", sagt der Ferrari-Teamchef, der Fernando Alonso und Felipe Massa vom Podium gren sah.

Ausgerechnet die Tatsache, dass Ferrari wegen einer Baumanahmen in Maranello die Toyota-Anlage in Kln nutzt, wertet Domenicali als Vorteil: "Der Windkanal ist eine Sache, die uns Vertrauen in die Aerodynamik schenkt. Sie ist die Grundlage fr 90 Prozent der Leistung. Wir gehen da mit einer gewissen Ruhe ans Werk." Nach dem Qualifying im Albert Park Rckschlsse auf den Saisonverlauf zu ziehen, hlt Domenicali so oder so fr verfrht und spricht von einer "langen Reise".

Wie viel 2014 steckt in 2013?

Nick Tombazis ist der Meinung, dass auf dieser ein ganz bestimmtes Teil eine zentrale Rolle spielt: "Was die Auspuffendungen angeht knnen wir mit Updates whrend der Saison rechnen", erlutert der Chefdesigner. "Sie werden nicht unbedingt sichtbar sein, aber eine wesentliche Verbesserung bedeuten. Obwohl die Regeln stabil bleiben, gibt es dort noch eine Menge Potenzial." Auch den Umgang des Autos mit den neuen Pirelli-Reifen hlt er fr einen kritischen Punkt, der ber Siege und Niederlagen entscheidet.

Tombazis rechnet damit, dass sich das Entwicklungstempo whrend der Saison verlangsamt, weil die Teams der groen Regelnovelle 2014 Tribut zollen. "Wir reden von einem Auto, was sich komplett von dem unterscheidet, was wir kennen. Das Risiko, den Anschluss zu verpassen, besteht", warnt der Grieche und erwartet, dass die groen Teams personelle und finanzielle Ressourcen splitten. Ferrari setzt auf Stardesigner Rory Byrne. "Er hat so viel Erfahrung, da wre es doch eine Dummheit, ihn nicht einzubeziehen", erklrt Tombazis.

Fotoquelle: Ferrari

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