Formel 1 2013

— 09.03.2013

Made in Brazil: Der beste Vettel, den es je gab

Red-Bull-Eminenz Mateschitz ist hellauf begeistert von den Nerven seines Vorzeigepiloten, rechnet aber auch mit Webber und Räikkönen - Keine Stallorder





Nach dem dritten WM-Titel in Serie hagelte es für Sebastian Vettel Schulterklopfer von allen Seiten. Jetzt gibt es für den Heppenheimer auch das Lob von höchster Stelle. Red-Bull-Patriarch Dietrich Mateschitz findet, dass sein Pilot im chaotischen Saisonfinale 2012 in Sao Paulo die ultimative Reifeprüfung bestanden habe und zu einem noch stärkeren Fahrer geworden sei: "Er ist für einen 25-Jährigen unglaublich cool und überlegt", schwärmt der Österreicher im Gespräch mit den 'Salzburger Nachrichten'.

Mateschitz glaubt an einen Vettel, der stärker ist als jemals zuvor in seiner nach wie vor nicht übermäßig langen Karriere: "Drei Titel haben ihn geprägt, vieles ist für ihn jetzt mehr und leichter beherrschbar", so der Mann hinter dem Brausriesen, der an die brasilianische Sternstunde vor rund drei Monaten erinnert: "Im letzten Rennen des Vorjahres war er der einzige, der nicht ins Chaos verfiel. Im Team, bei den Fans haben 100 von 100 die Nerven weggeschmissen, Sebastian hat sie als einziger behalten."

Im Umkehrschluss heißt das für Mateschitz jedoch nicht, dass auf Vettels Haupt ein Heiligenschein ruht. Im Gegenteil: Der 68-Jährige rechnet mit Mark Webber, dem er in der Vergangenheit öfters den Rücken gestärkt hatte. "Wir sind froh, zwei Nummer-eins-Fahrer zu haben", erteilt er einer möglichen Stalloder zugunsten des Abo-Champions eine strikte Absage und sieht den Australier zumindest sporadisch auf Augenhöhe: "Wenn er einen starken Tag hat, ist er ein harter Gegner auch für Vettel."

Auch wenn Mateschitz nicht für gleiche Ergebnisse garantiert, dann zumindest für gleiche Voraussetzungen: "Er hat es gegen Vettel nicht leicht, aber das Team garantiert ihm gleiches Material und gleiche Behandlung." Die Red-Bull-Eminenz erwartet insgesamt ein ähnliches Kräfteverhältnis wie Ende 2012, sieht aber Mercedes einen Schritt weiter und rechnet auch mit Kimi Räikkönen unter den Top 4: "Wenn er ein wettbewerbsfähiges Auto hat, wird er noch mehr als letztes Jahr vorne mitmischen."

Fotoquelle: xpbimages.com



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