Adrian Sutil sieht die Formel-1-Saison wieder von seinem Cockpit aus

Formel 1 2013

— 12.03.2013

Fernley: "Sutil hat alle Anforderungen erfüllt"

Force-India-Stellvertreter Rob Fernley erklärt, warum man Adrian Sutil eine zweite Chance gibt und erwartet keine Einreiseprobleme: "Sache des Managements"



Man tausche Adrian gegen Nico nach der Saison 2011, man tausche Nico gegen Adrian nach der Saison 2012. Force India hat die Fahrerrochade zurück auf Adrian Sutil geführt. Der Deutsche wird in Australien zum ersten Mal seit dem Brasilien-Grand-Prix 2011 wieder im Renneinsatz für das Team sein, das ihn im vergangenen Jahr durch Nico Hülkenberg ersetzt hatte. Für Force India bedeutet dies aber keinen Schritt zurück, betont man im Team. "Adrian war schon immer sehr schnell", lobt der stellvertretende Teamchef Rob Fernley bei 'Sporting Life'.

"Wir mussten uns Ende 2011 entscheiden, ob wir Adrian oder Nico nehmen", erzählt Fernley weiter. "Es war Nico. Aber Adrian verdient nun eine zweite Chance, deswegen geben wir ihm eine." Dies habe sich besonders bei den Testfahrten gezeigt, bei denen Sutil sich gegen Jules Bianchi noch einmal beweisen durfte. Mit Erfolg: "Adrian war beispielhaft. Er hat alle Anforderungen erfüllt."

Auch Jules Bianchi, der mittlerweile bei Marussia ein Stammcockpit gefunden hat, habe hervorragende Leistungen gezeigt, möchte Fernley betonen: "Es war eine schwierige Entscheidung. Wir hatten das Gefühl, dass Adrian einfach das bisschen mehr Erfahrung mitbringt, was zum Erreichen unserer Ziele nötig ist. Wenn man sich die Art und Weise anschaut, wie Adrian nach dem Test aufgetreten ist, wird klar, dass er durch die Pause viel gelernt hat."

Mit dem bekannten Faktor Sutil, der bereits von 2007 bis 2011 für das in Silverstone beheimatete Team unterwegs war, geht Force India 2013 kein Risiko ein, auch wenn bei manchen noch Zweifel herrschen, ob der Gräfelfinger nach der Shanghai-Affäre ein Visum für jedes Land bekommt. Doch Fernley sieht darin keine Probleme: "Das ist eine Sache des Managements, das vorher zu klären. Man muss offen damit umgehen, dann wird alles in Ordnung sein. Wir erwarten keine Schwierigkeiten."

Fotoquelle: xpbimages.com

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