Bernie Ecclestone legte Mercedes im Vorjahr nahe, Lewis Hamilton zu holen

Formel 1 2013

— 13.03.2013

Ecclestone: Hamilton-Verpflichtung sorgt für Kettenreaktion

Warum Bernie Ecclestone glaubt, dass Mercedes 2013 aus eigener Kraft Siege feiert und wieso er Aufsichtsrat Niki Lauda für den absolut richtigen Mann hält



Im Vorjahr dauerte es lange, bis sich Mercedes und Bernie Ecclestone auf das "Financial Agreement" einigten. Eine Schlüsselperson bei den Verhandlungen war der Österreicher Niki Lauda. Der ehemalige Rennfahrer sorgte für eine Einigung und wurde schließlich von Mercedes mit dem Aufsichtsrats-Posten belohnt. Auch Toto Wolff, ebenfalls aus Wien, gilt als Vertrauensmann Ecclestones - er leitet nun die Motorsport-Geschicke von Mercedes und fungiert beim Formel-1-Team als geschäftsführender Direktor.

Demnach dürfte die Umstrukturierung beim Rennstall ganz nach dem Geschmack Ecclestones ausgefallen ein. Der Formel-1-Zampano ist gegenüber 'Formula1.com' zuversichtlich, dass es mit Mercedes nun aufwärts geht: "Sie haben bei den Tests gezeigt, dass sie nun viel konkurrenzfähiger sind als in der Vergangenheit."

Er ist davon überzeugt, dass die Neuverpflichtungen eine positive Auswirkung haben werden: "Als ich mit ihnen über die Verpflichtung von Lewis gesprochen habe, da habe ich gesagt, dass die richtigen Leute kommen werden, wenn sie ihn nehmen, denn sie haben das Gefühl, dass sie zu einem Siegerteam gehen. Niki und Toto - das sieht gut aus. Ich bin also sicher, dass sie konkurrenzfähig sein werden. Es würde mich schon sehr überraschen, wenn sie keine Rennen gewinnen - und zwar verdient, nicht durch besondere Umstände."

Ecclestones Theorie ging auf: Nach Hamilton kam Wolff, der wiederum McLarens Technikchef Paddy Lowe im Schlepptau hatte - der Brite könnte 2014 Teamchef Ross Brawn ersetzen. Ecclestone hofft, dass das Engagement Lowes Mercedes entscheidend nach vorne bringen wird: "Deswegen haben sie ihn natürlich geholt."

Für Ecclestone ist bei Mercedes Lauda der erste Ansprechpartner. Der Grund? "Ich denke, dass die Spitzenleute Niki respektieren, sie vertrauen ihm, und ich glaube an ihn. Er ist kein Söldner. Er will - mehr als alle anderen -, dass Mercedes Erfolg hat."

Fotoquelle: xpb.cc

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