Morgenstimmung in Melbourne: Die Formel 1 ist zurück aus der langen Winterpause!

Formel 1 2013

— 15.03.2013

Melbourne: Vettel zum Auftakt vor Ferrari

Gleich im ersten Training unterstreichen Sebastian Vettel und Fernando Alonso ihren Titelanspruch - Lewis Hamilton im Mercedes-Silberpfeil starker Vierter



Alles redet vor dem ersten Grand Prix der Formel-1-Saison 2013 vom groen WM-Duell zwischen Titelverteidiger Sebastian Vettel (Red Bull) und Fernando Alonso (Ferrari), und tatschlich gaben die beiden im ersten Freien Training in Melbourne (Australien) bei leicht bewlkten Wetterverhltnissen im Albert Park den Ton an. Vettel stellte in 1:27.211 Minuten die vorlufige Bestzeit auf (und war damit sogar schneller als die beste Freitagszeit des vergangenen Jahres), gefolgt von Alonsos Teamkollege Felipe Massa (+0,078) und Alonso selbst (+0,336), der ebenso wie der Champion 16 Runden drehte.

"Die blichen Verdchtigen sind wieder vorne, Red Bull und Ferrari", lautet daher die erste Schnellanalyse von Experte Marc Surer, der fr Vettel "richtig Konkurrenz" ortet, aber vor allzu frhen Schlssen warnt, denn: "Es ist noch frh." Nur zwei Tendenzen aus dem Winter scheinen sich seiner Meinung nach zu besttigen: "Mercedes ist dazugestoen. Und mein Verdacht, dass McLaren nicht in Topform ist, ist noch nicht entkrftet."

Mit 1,229 beziehungsweise 1,386 Sekunden Rckstand belegten die McLaren-Piloten Jenson Button und Neuzugang Sergio Perez nmlich nur die Positionen neun und elf, wohingegen beide Mercedes-Silberpfeile locker in den Top 8 landeten: Lewis Hamilton stellte das Potenzial des neuen F1 W04 mit einem Rckstand von gerade mal 0,341 Sekunden unter Beweis, wurde starker Vierter, whrend Nico Rosberg mit 0,802 Sekunden Rckstand Siebter wurde.

Lokalmatador Mark Webber (Red Bull/+0,457) wurde Fnfter, gut zwei Zehntelsekunden vor "Iceman" Kimi Rikknen, der im ersten Training ganz routiniert sein Programm herunterspulte. berraschend stark prsentierte sich Adrian Sutil, der beim Comeback auf Force India nur 19 Runden bentigte, um mit 1,215 Sekunden Rckstand hervorragender Achter zu werden. Sein Teamkollege Paul di Resta (13./+1,699) sorgte indes zwei Minuten vor Schluss fr den einzigen Abflug.

Der Schotte kam beim Anbremsen einer schnellen Rechtskurve etwas zu weit nach links, verlor die Kontrolle und rutschte ins Kiesbett, ohne anzuschlagen - von wo aus er sich aber selbst befreien und an die Box zurckfahren konnte. Force India landete damit im vorderen Mittelfeld, zunchst knapp vor Teams wie Sauber, Williams oder Toro Rosso, die auf den ersten Blick in etwa in der gleichen Liga zu spielen scheinen wie im vergangenen Jahr.

Auch ganz hinten gab es keine Verschiebungen: Marussia und Caterham spielen im vierten Jahr ihres Bestehens weiterhin die Rolle der hoffnungslosen Underdogs, wobei Marussia diesmal das schnellere Team war und Neuzugang Jules Bianchi sogar nur drei Zehntelsekunden auf den Toro Rosso von Daniel Ricciardo fehlten. Letzterer lie es sich als australischer Lokalmatador brigens nicht nehmen, die erste Zeit der neuen Saison in den Asphalt zu brennen...

Fotoquelle: xpbimages.com

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