Wie viel geht im Albert Park? Jenson Button muss einen Zahn zulegen

Formel 1 2013

— 15.03.2013

McLaren: Langsam, aber nicht aussichtslos

Sportdirektor Sam Michael räumt ein, dass es bei den "Chrompfeilen" noch hakt, Besserung jedoch absehbar ist: "Wissen, wie gut wir sein könnten"



So hätte sich McLaren den Saisonstart nicht vorgestellt. Zum Trainingsauftakt belegten Jenson Button und Sergio Perez die Ränge neun und elf, damit war die Truppe die langsamste der Spitzenmannschaften. Den Teamleader trennten 1,229 Sekunden von der Bestzeit Sebastian Vettels, sogar Adrian Sutil im Force India war schneller. Alles nur Pokern und Strategie? Offenbar nicht. "Wir stehen definitiv nicht dort, wo wir zu diesem Zeitpunkt sein sollten", erklärt Sam Michael gegenüber 'Autosport'.

Offenbar bräuchten der Sportdirektor und seine Truppe um den neu ernannten Technikchef Tim Goss einfach mehr Zeit: "Wir haben noch immer Bereiche nicht optimiert haben", räumt Michael ein, erkennt jedoch Fortschritte: "Wir sehen das in der Fabrik und wissen, dass wir nicht so gut sind, wie wir sein könnten." Die Aussage legt nahe, dass es sich bei McLarens mangelndem Tempo weniger um ein grundlegendes Problem als um nicht kurierte Kinderkrankheiten des neuen Fahrzeugs handelt.

Kein Wunder: In Woking hatte man bei der Überarbeitung des alten Boliden hin zum MP4-28 einen radikalen Ansatz gewählt, um zusätzliches Entwicklungspotenzial zu schaffen. McLaren scheint mehr davon zu haben, als ihnen lieb ist. Die wichtigsten Innovationen am aktuellen "Chrompfeil" sind eine Zugstrebenaufhängung an der Vorderachse, eine neue Hinterradaufhängung, eine verschlankte Heckpartie sowie überarbeitete Seitenkästen und eine novellierte Frontpartie. Das ist deutlich mehr als bei anderen Teams.

In den ersten Wochen der Saison bedeutet das für die McLaren-Mitarbeiter, dass die Arbeitstage lang werden: "Wir haben also immer noch am Auto zu arbeiten, aber wir sehen, dass es sich verbessert. Wir glauben noch immer, dass wir für die Saison gut aufgestellt sind", erklärt Michael, der Melbourne noch nicht zu den Akten legen will. "Wir müssen Qualifying und Rennen abwarten", so der Brite, der erst dann das gesamte Feld ans Limit gehen sieht: "Im Training haben wir nicht viel mehr gemacht als bei den Tests."

Fotoquelle: xpbimages.com

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