Nico Rosberg zeigte am ersten Trainingstag den Speed des neuen Mercedes

Formel 1 2013

— 15.03.2013

Rosberg: "Haben geringsten Rückstand auf die Schnellsten"

Nico Rosberg zeigt sich trotz der Defekte bei Mercedes vom Auftakt ermutigt, ist sicher, dass die Reifenprobleme Geschichte sind und will Lewis Hamilton biegen



Mercedes erlebte einen turbulenten Winter - ähnlich verlief auch der erste Trainingstag in Melbourne: In den letzten Minuten des zweiten Trainings mussten beide Piloten früher als ihnen lieb war aus den Boliden aussteigen. Zuerst kam Lewis Hamilton - heute im Tagesklassement Siebter - von der Strecke ab und schaffte es, den F1 W04 kurz vor dem Reifenstapel im Kiesbett zum Stillstand zu bringen. Nico Rosberg, der als erster Red-Bull-Verfolger starker Dritter wurde, parkte seinen Boliden wenig später neben der Strecke.

Was war passiert? "Wir haben heute wertvolle Kilometer mit dem Auto abgespult, aber am Ende gab es ein paar kleine Probleme", erklärt Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff. "Wir hatten ein Getriebeproblem bei Nico - keine große Sache. Bei Lewis war es kein Fahrfehler, sondern ein kleines Problem am vorderen Teil des Unterbodens. Das sorgte für Untersteuern, und er kam von der Strecke ab."

Gelingt der Sprung nach vorne?

Dennoch wirkt Mercedes wiedererstarkt. Die Truppe aus Brackley fiel in der zweiten Saisonhälfte 2012 immer weiter zurück - nun scheint man wieder den Anschluss an die Spitze gefunden zu haben. "Wir können definitiv mit unserem Testprogramm zufrieden sein, wenn man bedenkt, von wo wir kommen", freut sich Rosberg über das Tempo seines Autos. "Es gibt viel zu lernen, und wir haben heute gute Fortschritte gemacht."

Im Vorjahr machte Mercedes in Australien bis zum Rennen ebenfalls einen starken Eindruck, doch schon nach wenigen Runden machten Reifenprobleme den "Silberpfeilen" einen Strich durch die Rechnung. "Ich bin zuversichtlich, dass wir nun in einer besseren Position sind", geht Rosberg nicht von einer Wiederholung aus. "Wir wachsen als Team und gehen in die richtige Richtung."

Probleme scheinen gelöst

Für den Wiesbadener besteht kein Zweifel: "Die Reifenprobleme sind gelöst, das weiß ich". Zudem konnte man im Entwicklungsrennen nicht mithalten, was den Rückfall im Laufe der Saison erklärt. "Derzeit ist das Entwicklungstempo gut", lobt Rosberg seine Truppe. "Wir werden sehen, ob wir das aufrecht erhalten können. Ab jetzt zählt es wirklich. Und derzeit haben wir den geringsten Rückstand auf die Schnellsten - hoffentlich können wir die Lücke schließen."

Das Stallduell zwischen Rosberg und Hamilton belebt die Konkurrenz innerhalb des Teams - keiner der beiden will sich eine Blöße geben. Man kann also sicher sein, dass sich keiner der Fahrer zurücklehnt. "Es ist immer wichtig, deinen Teamkollegen zu schlagen", gibt der Deutsche die interne Rivalität zu. "Es gibt immer zwei Faktoren. Der eine ist das Ergebnis, der andere ist, deinen Teamkollegen zu schlagen. Mein Teamkollege ist einer der Besten. Ich stehe also vor einer riesigen Herausforderung, und deswegen bin ich hier."

Fotoquelle: xpbimages.com

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