Felipe Massa hatte auf der nassen Fahrbahn seine Probleme

Formel 1 2013

— 16.03.2013

Massa: Einmal berührt, schon war was passiert

Der Ferrari-Star steht voll hinter dem Abbruch des Qualifyings und macht die weißen Fahrbahnmarkierungen für die Probleme verantwortlich



Felipe Massa und der Regen haben in der Vergangenheit nicht unbedingt eine Liebesbeziehung gepflegt. Auch beim abgebrochen Qualifying zum Großen Preis von Australien am Samstag kam der Brasilianer von der Strecke ab, drehte am Schluss aber eine Zeit, die gut für Platz sechs und das sichere Erreichen des zweiten Abschnitts war. Den FIA-Beschluss, die Session zu vertagen, hält er für mehr als gerechtfertigt: "Bei sicherheitsrelevanten Dingen ist es immer die richtige Entscheidung", sagt Massa.

Allen voran die Fahrbahnmarkierungen auf dem Straßenkurs in Melbourne hätten den Fahrern zu schaffen gemacht. "Wenn man sieht, wie viele Leute auf den weißen Linien das Auto verloren haben", rekapituliert der Ferrari-Pilot, "dann war das zu viel, es war gefährlich." Auch er selbst sei Opfer der lackierten Stellen geworden, die sich bei Nässe verhalten wie Schmierseife. "Ich habe das Auto verloren, nur weil ich sie berührt habe, ohne irgendetwas getan zu haben", berichtet Massa von seinem Abflug.

Immerhin blieb der nagelneue F138 an einem Stück. "Ich hatte das Glück, dass ich weiterfahren konnte", pustet der frühere Vize-Weltmeister durch und gibt sich furchtlos: "Es ist nichts passiert, was mich in der Box gehalten hätte. Es war zum ersten Mal geschehen und ich machte weiter." Das von anderen Fahrern beklagte Schleudern durch Rinnsale und Pfützen auf dem Asphalt war für Massa hingegen weniger ein Problem: "Mehr die weißen Linien als das Aquaplaning, aber wenn es so viel regnet, ist ein Abbruch nötig."

Fotoquelle: xpbimages.com

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