Adrian Sutil fühlte sich heute im Trockenen viel wohler als im Regen

Formel 1 2013

— 23.03.2013

Sutil: "Im Trockenen wäre mehr drin gewesen"

Als Regenspezialist bekannt, hat Adrian Sutil die Nässe in Sepang diesmal nicht in die Karten gespielt - Co-Teamchef Robert Fernley spricht sogar von den besten Sechs.



Eigentlich galt Adrian Sutil immer als Kandidat, der im Regen Besonderes bewirken kann, weil sein Auto im Trockenen nicht zu Spitzenplatzierungen in der Lage ist. Doch in Malaysia sah das anders aus. Im dritten Freien Training lag der Deutsche auf Rang drei, in Q1 fuhr er sogar die schnellste Zeit. Doch als der Regen kam, reichte es am Ende nur zu Rang neun - zu wenig, wie Sutil zugibt.

"Ich glaube schon, dass zumindest im Trockenen noch mehr drin gewesen wäre", so der 30-Jährige. "Im Nassen habe ich mich nicht so wohl gefühlt. Das Auto hat sehr viel Grip vorne und ist sehr rutschig hinten, das ist im Regen ein bisschen schwierig. Trotzdem wurde es der neunte Platz, die Top zehn erreicht zu haben, ist okay."

Dementsprechend will der Force-India-Pilot auch im Rennen keinen Wolkenbruch in Sepang erleben: "Eigentlich gar nicht. Wenn das Auto schnell ist, brauch ich keinen Regen. Also muss es trocken sein für das Rennen." Einen Vorteil hat der Regen allerdings für den Gräfelfinger: Die besten zehn Piloten haben nun im Rennen morgen freie Reifenwahl. Doch Sutil sieht darin keine großartige Verbesserung: "Das ist für jeden ein Vorteil, also ist es kein Vorteil, jeder hat die gleichen Karten."

"Eine Startposition weiter vorne wäre wahrscheinlich ein bisschen besser, aber wir geben natürlich nicht auf und werden uns nach vorne konzentrieren, da ist auf jeden Fall noch etwas drin", ist sich Sutil sicher. Das sieht auch der stellvertretende Teamchef Robert Fernley so, der einer verpassten Chance heute nachtrauert: "Ein trockenes Q2 hätte uns zwei Autos in Q3 beschert - und wenigstens eines unter den besten Sechs."

"Unglücklicherweise kam der Regen nicht fünf Minuten später, was uns erlaubt hätte, den Run zu fahren, den wir wollten", erklärt Fernley. "Glücklicherweise war Adrians Run gut genug, ihn in Q3 zu bringen. Paul hat es erwischt, wir konnten nichts tun, es war einfach zu spät für ihn." Für ihn sei das Ergebnis ein wenig ernüchternd, wenn man bedenkt, zu was das Auto in der Lage gewesen wäre.

Für Force India bleibt morgen immer noch die Hoffnung, dass es trocken bleibt: "Wir haben den Speed im Auto. Wenn es trocken wird morgen, dann können wir davon profitieren. Adrian kann überholen, die Strecke lädt auch dazu ein. Es sollte für uns kein Problem darstellen, in der Lage zu sein, ein gutes Resultat einfahren zu können. Für Paul wird es eine größere Herausforderung." Der Schotte wird den Malaysia-Grand-Prix nur von Platz 15 angehen.

Fotoquelle: xpbimages.com

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