Kimi Räikkönen rechnet sich im Trockenen größere Chancen aus

Formel 1 2013

— 23.03.2013

Räikkönen und der fehlende Grip: "Reifen sehen aus wie neu"

Kimi Räikkönen klagt nach dem Qualifying über fehlenden Grip der Pirelli-Intermediates und wirkt ein wenig ratlos - "Weiß nicht, woran das liegt"



Kimi Räikkönen gelang es im Qualifying am Samstag in Sepang nicht, seine starke Form vom Freitag erneut umzusetzen. Der Lotus-Pilot beendete das Abschlusstraining zwar auf dem siebten Platz, bekam jedoch wenig später eine Strafversetzung um drei Startplätze aufgebrummt, da er Nico Rosbergs Mercedes regelwidrig aufgehalten hatte. Viel entscheidender war heute aber die Reifenfrage: Denn Räikkönen klagt derzeit über fehlenden Grip auf nasser Strecke.

"Wir hatten auf den Intermediates zu wenig Grip und müssen nun schauen, woran das lag", gibt der Finne nach dem Qualifying zu Protokoll. "Im Trockenen sehen wir nicht allzu schlecht aus. Doch wenn es nass ist, dann fehlt es uns an Grip. Das ist nicht ideal, aber wir werden einen Weg finden, das zu beheben."

In der Vergangenheit klagten Piloten in diesem Zusammenhang immer wieder über das zu starke Abbauen der Reifen. Bei Lotus beobachtet man derzeit aber offenbar ein gegenteiliges Phänomen: "Unsere Reifen sehen aus wie neu, sie entwickeln einfach keinen Grip. Ich weiß nicht, woran das liegt", so der 33-jährige Sieger des vergangenen Rennens in Melbourne ratlos.

Offenbar muss man bei Lotus nun darauf hoffen, dass der Rennsonntag unter trockenen Wetterbedingungen stattfindet, was angesichts der Wettervorhersagen jedoch sehr unwahrscheinlich ist. Die Frage vielmehr nicht ob, sondern wann der Regen im Rennen einsetzen wird. "Wir werden unser Bestes geben und schauen, was passiert. Wir wissen nicht, wie das Wetter und das Auto sein werden", schließt Räikkönen ein positives Ergebnis trotz alle dem nicht aus.

Surer: "Qualifying wurde verwässert"

Trotz des durchwachsenen Qualifying-Ergebnisses zählt Räikkönen für Formel-1-Experte Marc Surer nach wie vor zu den Favoriten auf den Sieg in Sepang. "Es gibt mehrere Autos, die das Rennen gewinnen können. Wieder ganz vorne dabei: Kimi Räikkönen im Lotus", sagt der ehemalige Grand-Prix-Pilot gegenüber 'Sky'.

Das Qualifying habe laut Surer heute nicht das wahre Kräfteverhältnis offengelegt. Red-Bull-Pilot Sebastian Vettel lag am Ende als Pole-Setter fast eine Sekunde vor Felipe Massa im Ferrari. "Es ist alles verwässert worden", nimmt der Schweizer Bezug auf die schwierigen Wetterverhältnisse am Samstag und fügt hinzu: "Ich hätte gern ein Qualifying bei trockenen Bedingungen gesehen."

Fotoquelle: xpbimages.com

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