Eric Boullier hält Robert Kubica die Tür für eine Rückkehr weiter offen

Formel 1 2013

— 25.03.2013

Lotus 2014: Räikkönen, Valsecchi oder Kubica?

Wer fährt 2014 für Lotus? Teamchef Eric Boullier will weder eine Beförderung von Testfahrer Davide Valsecchi noch eine Rückkehr von Robert Kubica ausschließen



Die Lotus-Cockpits in der Saison 2014 dürften zu den begehrtesten in der Formel 1 gehören und in diesem Jahr Anlass für viele Spekulationen bieten, nachdem die Verträge von Kimi Räikkönen und Romain Grosjean am Ende des Jahres auslaufen. Der Finne dürfte nicht nur wegen seines Sieges beim Auftaktrennen der Saison 2013 in Melbourne erste Wahl bei Lotus sein, allerdings ist noch nicht klar, ob der 33-Jährige Lust auf eine weitere Saison in der Formel 1 hat oder sein Comeback nach zwei Jahren beendet.

Auf die Frage, ob Räikkönen im kommenden Jahr für Lotus fahren werde, antwortet Teamchef Eric Boullier: "Das ist eine gute Frage. Ich kenne die Antwort nicht." Sollte Räikkönen seinen Abschied bei Lotus nehmen, käme theoretisch auch ein alter Bekannter als Ersatz infrage: Robert Kubica. "Sollte Robert vollständig bereit für eine Rückkehr in die Formel 1 sein, wäre er definitiv unter den Kandidaten", wird Boullier von 'f1news.ru' zitiert.

Derzeit sind diese Voraussetzungen jedoch nicht gegeben. Kubica, der 2010 für das damals noch unter dem Namen Renault operierende Team gefahren war, hatte sich Anfang 2011 bei einem Unfall während einer Rallye schwer verletzt und leidet nach wie vor unter Bewegungseinschränkungen der rechten Hand. Vor wenigen Tagen hatte Kubica, der in diesem Jahr mit Citroen in der Rallye-Weltmeisterschaft fahren wird, Gedanken an eine mögliche Formel-1-Rückkehr noch eine Absage erteilt.

Damit rückt automatisch der aktuelle Ersatzfahrer des Teams in den Fokus. Davide Valsecchi könnte nach einem Lernjahr bei Lotus in der kommenden Saison befördert werden. "Er hat bessere Chancen als jeder andere", sagt Boullier über den amtierenden GP2-Champion, den Lotus in diesem Jahr ausbilden will: "Wir haben einige Pläne für diese Saison und werden sehen, wie er mit der Arbeit zurechtkommt - auf und neben der Strecke", so Boullier. Als Freitagtester wird der Italiener jedoch nicht zum Einsatz kommen: "Nicht während der Grands Prix, aber er wird das alte Auto testen", stellt Boullier klar.

Fotoquelle: Renault

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