Kimi Räikkönen ärgerte sich über Nico Hülkenbergs Fahrweise

Formel 1 2013

— 26.03.2013

Hülkenberg: "Kimi darf sich nicht beschweren"

Sauber-Pilot Nico Hülkenberg erklärt, warum er Kimi Räikkönens Ärger über das gemeinsame Duell nicht nachvollziehen kann und wo sein Bolide Probleme hat



Nicht nur beim Duell der beiden Red-Bull-Teamkollegen Sebastian Vettel und Mark Webber hielt die Formel 1 in Sepang den Atem an - auch Nico Hülkenberg und Kimi Räikkönen sorgten schon kurz nach Rennhälfte für heiße Szenen. Der Sauber-Pilot hatte seinen Boxenstopp gerade hinter sich gebracht und machte dem Melbourne-Sieger im Lotus so richtig das Leben schwer.

Räikkönen, der nach einem sehenswerten Rad-an-Rad-Duell vorbeikam, beschwerte sich in der Hitze des Gefechtes lauthals über Funk: "Seht ihr, was er da macht? Er drängt mich von der Strecke, und jetzt haben wir uns berührt!" Nach dem Rennen, das der Finne als Siebter und der Deutsche als Achter beendet, wundert sich Hülkenberg über Räikkönens Wutanfall.

"Kimi ist mir zuerst hinten ins Auto gefahren, da darf er sich nicht beschweren, dass wir uns dann bei einem normalen Zweikampf noch einmal berühren", stellt er gegenüber dem 'Blick' klar. Tatsächlich war es schon in der ersten Runde des Rennens zu einer Kollision gekommen - dabei wurde die linke Endplatte des Heckflügels beschädigt, wodurch es dem Sauber C32 am Abtrieb fehlte.

Doch auch ohne den Zwischenfall liegt der Bolide noch nicht so auf der Strecke, wie man sich das in Hinwil erhofft. "Wenn ich den Speed von Ferrari, Lotus oder McLaren halten will, ruiniere ich mir schnell die Reifen", fällt Hülkenberg auf, der die aktuelle Performance via Boxenfunk als "nicht akzeptabel" bezeichnete und in vielen Bereichen Fortschritte fordert.

Der Sauber C32 ist in vielen Bereichen ein innovatives Auto, das sich durchaus von seinem Vorgänger unterscheidet. Gut möglich, dass die Truppe noch weiter Erfahrung sammeln muss, ehe man an die starke Vorjahres-Performance anschließen kann. Hülkenberg hat jedenfalls schon jetzt angedeutet, dass er die richtige Wahl für das Cockpit war. Nun muss auch das Auto konkurrenzfähig werden: "Hoffentlich ziehen wir die richtigen Schlüsse."

Fotoquelle: xpbimages.com

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