Fernando Alonso lässt sich von der Sepang-Pleite nicht aus der Bahn werfen

Formel 1 2013

— 27.03.2013

Alonso: "Red-Bull-Tempo beeindruckt mich nicht"

Fernando Alonso sieht seinen Ferrari trotz des Rückschlags in Sepang auf Augenhöhe mit der Spitze und peilt vor dem Europaauftakt zwei weitere Podestplätze an



Die Formel 1 war noch im Bann der Stallduelle bei Red Bull und Mercedes in Malaysia, als Fernando Alonso auf 'Twitter' Humor bewies. "Ausgerechnet heute, wo ich nicht auf dem Podest stehe, entgeht mir ein toller Moment", spielte der Ferrari-Star auf die finsteren Blicke bei der Siegerehrung an. "Ich werde versuchen, sie nicht mehr alleine zu lassen." Dabei ist es gerade der Spanier, der oft mit ernster Miene durchs Fahrerlager stapft.

Da machte der vergangene Sonntag keine Ausnahme - man konnte es ihm aber auch nicht verdenken, schließlich musste er schon nach wenigen Runden punktelos die Heimreise antreten. Was war passiert? Alonso berührte nach einem furiosen Start das Heck von Sebastian Vettels Red Bull, wodurch sein Frontflügel beschädigt wurde. Da ohnehin nach wenigen Runden die ersten Stopps auf Trockenreifen erwartet wurden, riskierte Ferrari, Alonso vorerst nicht hereinzuholen, um den Flügel zu wechseln - dieser machte sich aber ausgerechnet auf der Startziel-Geraden selbstständig und rutschte unter das Auto. Der F138 wurde dadurch unlenkbar - Alonso rutschte ins Kiesbett.

Alonso visiert zwei Podestplätze in China und Bahrain an

Damit steht das Malaysia-Wochenende 2013 in krassem Gegensatz zu 2012. Damals war der Bolide im zwar nicht konkurrenzfähig, Alonso nutzte aber die wechselhaften Bedingungen zu einem sensationellen Sieg. Dafür blieb er dann in China und in Bahrain mit den Plätzen neun und sieben hinter den Erwartungen. Das soll sich 2013 ändern.

"Wenn wir ein Wochenende mit normalen Bedingungen haben, dann hoffen wir auf ein gutes Qualifying und auf eine gute Punkteausbeute", gibt sich Alonso zuversichtlich. "Das Ziel ist es, mehr Punkte als im Vorjahr zu holen." Ein nicht zu hoch angesetztes Ziel, wie er weiß: "Es sollte relativ einfach sein, das zu verbessern. Und wenn wir dann mit drei Podestplätzen nach Europa kommen, dann wäre das gut für unsere Moral."

Alonso von Red Bull nicht beeindruckt

Red Bull erwies sich in Malaysia als stärkste Truppe, Mercedes folgte gleich dahinter und bezeichnet sich inzwischen als zweite Kraft hinter dem Weltmeisterteam - Felipe Massa hatte im Ferrari auf Platz fünf bereits über 25 Sekunden Respektabstand. Doch Alonso lässt sich davon nicht beunruhigen: "Ich finde nicht, dass Red Bull so beeindruckend war. In Australien haben sie alle Trainings dominiert und hatten ein ziemlich spektakuläres Rennen. Wir wussten, dass sie in Malaysia Probleme mit dem Abbau der Reifen hatten, und Mercedes hat sie bis zum Ende gejagt. Daher denke ich, dass wir auf dem Podest hätten stehen können."

Alonso ist zudem der Meinung, dass man weiter abwarten muss, ehe man das wahre Kräfteverhältnis einschätzen kann: "Die ersten zwei Rennen waren sehr instabil, und wir kennen die Positionen der Autos noch nicht." Das führt er auf die wechselhaften Bedingungen an den Rennwochenenden zurück: "Wir haben noch bei niemandem das wahre Potenzial im Qualifying gesehen, und wir wissen noch nicht, wo wir stehen."

Fotoquelle: xpbimages.com

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